Unternehmen Inder bringen Mifa frisches Geld

Neue Fahrräder

Neue Fahrräder© Anton Gvozdikov - Fotolia.com

Vor dem angeschlagenen ostdeutschen Fahrradhersteller Mifa liegt ein steiniger Weg. Eine erste Hürde hat das Unternehmen aber jetzt genommen.

Für den angeschlagenen ostdeutschen Fahrradhersteller Mifa gibt es neue Hoffnung: Der indische Investor Hero Cycles gibt über eine Tochterfirma frisches Eigenkapital in Höhe von 15 Millionen Euro. Wie die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa) am Dienstag in Sangerhausen mitteilte, sollen die Inder künftig bis zu 47 Prozent am Unternehmen halten. Dies solle über weitere Kapitalerhöhungen und die Übertragung von Aktien an die Hero-Tochter OPM Global B.V. geschehen. Hero Cycles ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Fahrradhersteller.

Mifa hatte 2013 einen Fehlbetrag von 15 Millionen Euro verzeichnet. Durch falsche Angaben unter anderem zu Roh- und Hilfsstoffen auch in Vorjahren kam es zu einem Bilanzverlust von 28 Millionen Euro. Die Hauptversammlung werde sich auf das dritte Quartal verschieben, hieß es.

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Hero hatte bereits vor einigen Wochen erklärt, mit 15 Millionen Euro in die ostdeutsche Firma einsteigen zu wollen. Auch der Landkreis Mansfeld-Südharz will helfen. Bei Mifa wurde ein neues Führungsduo eingesetzt. Der Fahrradhersteller ist mit rund 770 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der strukturschwachen Region im Südharz. 2013 erzielte er einen Umsatz von 108 Millionen Euro. An Mifa ist auch der AWD-Gründer Carsten Maschmeyer beteiligt.

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