Unternehmen Kion-Chef: Kapitalerhöhung für großen Zukauf denkbar

Kion will bis zum Jahr 2020 die weltweite Nummer eins in der Gabelstaplerbranche werden. Die Strategie der Wiesbadener zielt auf die Wachstumsmärkte in Asien und das Geschäft in den USA.

Der Gabelstapler-Hersteller Kion schließt eine Kapitalerhöhung für einen großen Zukauf nicht aus. Ziel des Vorstands sei zwar, das angepeilte Wachstum aus eigener Kraft zu erwirtschaften, sagte der Vorstandsvorsitze Gordon Riske am Montag auf der ersten Hauptversammlung des Unternehmens in Wiesbaden. Sollte sich aber die Möglichkeit für eine Übernahme ergeben, dann werde das Management auch eine Kapitalerhöhung in Betracht ziehen.

Kion will bis zum Jahr 2020 Branchenführer werden. Die weltweite Nummer eins im Markt ist derzeit Toyota. Die Wiesbadener waren Mitte 2013 an die Börse gegangen und sind im SDax gelistet. Großaktionär ist das chinesische Unternehmen Weichai.

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Um das Ziel zu erreichen, will der Gabelstapler-Hersteller seine Marktposition in den USA und in Asien stärken, kündigte der Vorstandschef an. Die Entwicklung von Fahrzeugen für den US-Markt werde noch in diesem Jahr starten. Die Vereinigen Staaten seien für Kion «bisher ein beinahe weißer Fleck auf der Landkarte», begründete der Manager das Engagement.

Forschung und Entwicklung in Asien soll weiter ausgebaut werden

Der weltweit zweitgrößte Gabelstapler-Hersteller werde zudem seine Forschung und Entwicklung in Asien weiter ausbauen, erklärte Riske. Kion wolle für den chinesischen Markt spezielle Produkte anbieten. Daneben bekomme das Servicegeschäft auch im Land der Mitte einen immer größeren Stellenwert. Größere Zukäufe seien in Asien derzeit nicht geplant.

2014 will Kion beim operativen Ergebnis deutlich und bei Umsatz sowie Auftragseingang leicht zulegen. Im abgelaufenen Jahr war unter dem Strich einen Gewinn von rund 138 Millionen Euro erzielt worden. Die Anteilseigner erhalten für 2013 eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie.

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