Viele Arbeitsschritte braucht ein Messer: Zuerst werden die Klingen konisch geformt. Das bedeutet: Sie werden an große blumentopfförmige Schleifsteine aus Aluminiumoxid-Kunststoffmischungen gehalten, bis die Schneide 0,3 Millimeter dick ist. Damit lässt sich noch kein Brot schneiden. Nun wird "gepliestet". Das ist ein Solinger Wort. Unübersetzbar. "Manche sagen polieren, aber pliesten ist kein polieren", so Co-Geschäftsführer Friedhelm Sträter.
Wer an der Messerherstellung beteiligt ist:
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Nun wird der Rücken geschliffen. Der Griff kommt dran, dann wird die Klinge scharf machen. "Das macht man möglichst spät", erklärt Sträter. Fliegen dabei Funken, lief mit der Technik was schief. Denn bei rostfreiem Stahl darf es das nicht geben. Der Kropf zwischen Klinge und Griff wird in Roboterzellen bearbeitet, wegen der Form ein hoch komplizierter Vorgang. Felix Solicut entstand aus zwei Firmen, genau: Felix und Solicut haben sich in diesem Jahr zusammengetan. Felix ist wesentlich älter. Co-Geschäftsführerin Ruth Felix ist die fünfte Generation in der 1843 gegründeten Messerfabrik.
Erfahren Sie mehr über die Zulieferer und die Produktion
Schmiederohling-Julius Kirschner
Schleifmaschinen - Heinz Berger Maschinenfabrik
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