Themenspezial "Energieeffizienz im Unternehmen"
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Anzeige Fördercase-Serie Teil 2: Energieeffizient: Das rote Haus in Beuel

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© KfW

Auf den Straßen Bonns ist Peter Küpper stets umweltbewusst unterwegs. Aus Überzeugung fährt der Bonner Unternehmer selbst in Zeiten billigen Kraftstoffs Elektroauto. Und auch beim Neubau seiner Firmenfiliale in Bonn-Beuel setzt der Geschäftsführer der Josef Küpper Söhne GmbH auf Energieeffizienz.

Im Raum Bonn/Rhein-Sieg ist der 1919 gegründete Haustechnik-Betrieb von Peter Küpper eine Institution. Moderne Heizungs- und Solartechnik, individuelle Bäder, Öfen und Kaminanlagen sowie der dazugehörige Kundendienst gehören zum Portfolio. „Wir informieren unsere Kunden nicht nur umfassend zu regenerativen Energien, sondern sehen uns auch in einer Vorbildfunktion“, betont Küpper. „Umweltschutz und Energieeffizienz gehören zu unserer Firmenphilosophie.“

Schon beim 1999 im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg errichteten Firmensitz – wegen der auffälligen Fassadenfarbe „das rote Haus“ genannt – setzte der Familienunternehmer auf energiesparende Technologien. Ein Blockheizkraftwerk erzeugt hier Wärme und Strom, für zusätzliche Wärme sorgt der Betrieb einer Erdwärmepumpe. „Unsere Maßnahmen zum nachhaltigen Umgang mit Energie haben sich bewährt“, zieht Küpper Bilanz.

Kein Wunder also, dass der Diplomingenieur diese Erfahrungen bei den Planungen für den Neubau einer Filiale im rechtsrheinischen Stadtteil Beuel von Beginn an mit einfließen ließ. „ Wir haben das Gebäude als KfW-Effizienzhaus 55 geplant“, erläutert Küpper, prophezeit aber zugleich: „Wir werden ein deutlich besseres Level erreichen.“

Die neuen Firmenräumlichkeiten – wieder in leuchtendem Rot gehalten und weithin sichtbar – übertreffen daher die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2016 deutlich. Wiederum liefert der Einsatz einer Erdwärmepumpe die notwendige Wärme. „Sie kommt vor allem im Sommer auch zur Kühlung der Immobilie zum Einsatz“, erklärt Peter Küpper. Sonnenkollektoren auf dem Dach produzieren in Beuel Strom für den Eigenverbrauch. LED-Beleuchtung, eine kontrollierte Raumbelüftung und ein ausgefeilter Dämmschutz für Fassaden und Fenster optimieren die energieeffiziente Bauweise des Geschäftsgebäudes.

Auf drei Millionen Euro beläuft sich die gesamte Investition – 1,8 Millionen Euro davon finanzierte Küpper mit Hilfe des „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“. Damit fördert die KfW den Neubau, Ersterwerb oder die Sanierung gewerblich genutzter Nichtwohngebäude. Für Neubauten, die die KfW-Effizienzhaus-Standards 55 und 70 erreichen, können Unternehmen die gesamten Investitionskosten bis zu 25 Millionen Euro pro Vorhaben über dieses Programm finanzieren. „Für unser Vorhaben war das Förderprogramm besonders vorteilhaft, weil die KfW bei Erreichen des Effizienzhaus-Niveaus 55 einen zusätzlichen fünfprozentigen Tilgungszuschuss gewährt“, begründet Küpper, warum er das Programm über seine Hausbank, die Volksbank Bonn Rhein-Sieg, in Anspruch nahm.

Im Juni hat der Familienunternehmer neue Verkaufs-, Ausstellungs- und Lagerräume in Beuel eröffnet. Dort können sich auch die Kunden aus erster Hand über das Thema Energieeffizienz informieren. „Wir präsentieren in einem eigens eingerichteten Showroom moderne und nachhaltige Energietechnik“, freut sich Küpper und hofft, dass sein gutes Beispiel viele Nachahmer findet wird.

Mehr Informationen zum Förderkredit der KfW unter www.kfw.de/276

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