Themenspezial "Energieeffizienz im Unternehmen"
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Anzeige Fördercase-Serie Teil 5: Ein Faserlaser für die Metall-Profis

  • Serie
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© KfW

Lochbleche, Rohre, Metallplatten – so weit das Auge reicht. In den Lagerhallen der Kölner Wilms Metallmarkt Lochbleche GmbH & Co. KG bleibt für Handwerker kein Wunsch offen. Und dank eines modernen, energiesparenden Faserlasers kann das Unternehmen Kundenanfragen künftig noch schneller bearbeiten.

Betriebsleiter Felix Wilms, der mit Schwester Nina die mittlerweile dritte Unternehmensgeneration bildet, fasst die Geschäftsphilosophie des elterlichen Betriebs prägnant zusammen: „Ob eine Serienfertigung mit bis zu 20.000 Stück oder eine Einzelanfertigung nach individuellen Vorgaben – bei uns bekommt jeder ein Metallteil nach Maß, so wie er es benötigt.“ Sich nicht auf einzelne Metallsorten oder nur auf Großserien zu spezialisieren, sondern eine möglichst umfassende Produktpalette bereitzuhalten, damit hat sich die Firma Wilms weit über die Domstadt hinaus einen Namen gemacht.

Bisher kommen für die Produktion der Lochbleche verschiedene Stanzmaschinen zum Einsatz. Die Zukunft der Metallbearbeitung liegt allerdings, so Felix Wilms, in der Lasertechnologie: „Mit einem Laser können wir das Metall optisch noch anspruchsvoller bearbeiten.“ Die Fertigung mittels Laser ermöglicht beispielsweise sauberere Konturen oder schärfere Kanten. Eine Nachbearbeitung der Schnittkanten entfällt ebenso wie die Rüstzeiten für die Stanzwerkzeuge. Deshalb entschied sich Geschäftsführerin Christa Wilms für den Kauf eines Faserlasers.

Dass das Familienunternehmen bisher noch keinen Laser verwendet hat, lag vor allem am hohen Energieverbrauch herkömmlicher CO2-Laser. Faserlaser hingegen erzielen einen dreifach höheren Wirkungsgrad als CO2-Laser. Darüber hinaus kann beim Faserlaser auf ein Warm-up der Strahlenquelle verzichtet werden, sie ist umgehend einsatzbereit. „Bei dieser noch relativ jungen Technologie wird die Laserenergie mittels Lichtfaserkabel praktisch ohne Energieverluste zum Schneidkopf geleitet“, erläutert Felix Wilms die Vorzüge des Faserlasers. „Somit fällt auch der Energieverbrauch im Vergleich zum CO2-Laser um bis zu 70 Prozent niedriger aus. Der Faserlaser ermöglicht maximale Produktivität bei geringem Energieeinsatz.“

Knapp 390.000 Euro investierte Christa Wilms in die energiesparende neue Lasergeneration. Dazu nahm das Unternehmen über die Kölner Bank eG ein Darlehen aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse“ in Anspruch. Bei einer Energieeinsparung von mehr als zehn Prozent im Produktionsprozess fördert die KfW mit diesem Programm Energieeffizienz-Maßnahmen mit bis zu 25 Millionen Euro pro Vorhaben. Förderfähig sind Modernisierungsinvestitionen, die zu einer spezifischen Endenergieeinsparung von mindestens zehn Prozent führen (Einstiegsstandard). Beläuft sich die Einsparung auf mindestens dreißig Prozent, fördert die KfW dies als Premiumstandard. Bei Neuinvestitionen in Produktionsanlagen und -prozesse ist die Energieeinsparung gegenüber dem Branchendurchschnitt maßgeblich.

Für die Firma Wilms kam das KfW-Förderprogramm zur rechten Zeit. „Wir hätten in jedem Fall in einen Faserlaser investiert. Die Nachfrage der Kunden ist bereits vorhanden“, erläutert Geschäftsführerin Christa Wilms. „Für die Finanzierung über die KfW sprach der günstige Zinssatz, die Laufzeit über zehn Jahre und die zwei tilgungsfreien Anlaufjahre.“

Mehr Informationen zum Förderkredit der KfW unter www.kfw.de/292

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