Unternehmen Nestlé verkauft Alete an mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Das erste Alete-Produkt kam 1934 auf den Markt: Ein vom Münchner Kinderarzt Günther Malyoth entwickelter spezieller Säuglingsnährzucker. Wenig später folgte die erste gebrauchsfertige Vollmilch, 1950 dann der Gemüsebrei. 1971 übernahm Nestlé die Marke.

Das erste Alete-Produkt kam 1934 auf den Markt: Ein vom Münchner Kinderarzt Günther Malyoth entwickelter spezieller Säuglingsnährzucker. Wenig später folgte die erste gebrauchsfertige Vollmilch, 1950 dann der Gemüsebrei. 1971 übernahm Nestlé die Marke.© Nestlé/via Flickr/Creative Commons/CC BY-NC 2.0

Seit 1971 gehörte der Babynahrungshersteller Alete zum Schweizer Konzern Nestlé. Jetzt übernimmt eine mittelständische Beteiligungsfirma die Traditionsmarke.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé verkauft seine Babynahrungsmarken Alete und Milasan an private Investoren. Zusammen mit dem Werk im oberbayerischen Weiding gehen sie zum Jahr 2015 auf die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft BWK und den Privatinvestor Horst Jostock über, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Jostock wird künftig die operative Führung übernehmen. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

„Wir sind von der Zukunft der Marken überzeugt und denken, dass unser langfristiger Investitionsansatz hervorragend zu Alete und Milasan passt“, sagte BWK-Geschäftsführer Jochen Wolf. „Beide Marken besitzen viel Potenzial, welches wir nachhaltig entwickeln möchten.“ Jostock kündigte Investitionen in beide Marken an.

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In dem Werk in Weiding arbeiten laut Nestlé rund 300 Beschäftigte. Der Schweizer Nahrungsmittel-Konzern will sein Geschäft mit Säuglingsnahrung in Deutschland und Österreich auf die Marke Beba fokussieren.

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