Unternehmen Strauss Innovation: Amtsgericht eröffnet Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Im Januar hatte die angeschlagene Handelskette Strauss Innovation ein Schutzschirm-Verfahren beantragt. Jetzt hat das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Im Zuge der Restrukturierung müssen 17 Filialen geschlossen werden, 200 Mitarbeitern wurde bereits gekündigt.

Das Amtsgericht Düsseldorf hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung für die angeschlagene Handelskette Strauss Innovation eröffnet. Der Beschluss sei bereits am Sonntag gefasst worden, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Düsseldorf am Montag (AZ: 502 IN 20/14). Zum sogenannten Sachwalter sei der Anwalt Andreas Ringstmeier bestellt worden.

Die Handelskette hatte in der vergangenen Woche angekündigt, bis Mitte des Jahres 17 ihrer insgesamt 96 Filialen zu schließen und 200 Mitarbeiter zu entlassen. Durch ein zügiges Insolvenzverfahren hofft das Unternehmen aber, die restlichen gut 1200 Arbeitsplätze erhalten zu können.

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Noch am Montag seien die Kündigungen für die betroffenen Mitarbeiter und für die Mietverträge der vor der Schließung stehenden Filialen versandt worden, sagte ein Sprecher der Geschäftsführung. Im sogenannten Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und wird von dem Sachwalter überwacht.

Ende Januar hatte die Leitung der Handelskette zunächst ein Schutzschirm-Verfahren beantragt, um das mit hohen Verlusten kämpfende Unternehmen neu ausrichten zu können. Das Unternehmen hofft, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung bereits bis zur Jahresmitte abschließen zu können.

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