Restwertriesen Die wertstabilsten Autos Deutschlands 2018

Welche Neuwagen verlieren am wenigsten an Wert? Diese Frage ist bei Firmenwagen ebenso relevant wie bei Privatautos. Die wertstabilsten Autos im Überblick - damit Sie kein Geld verbrennen.

Sobald man vom Hof des Autohändlers rollt, beginnt er zu sinken: der Wert des Neuwagens, den man sich gerade gekauft hat. Der Wertverlust ist im ersten Jahr am höchsten: Knapp ein Viertel, 24,2 Prozent, verliert ein Neuwagen durchschnittlich allein in den ersten zwölf Monaten. Wie stark ein Auto an Wert verliert, hängt von vielen Faktoren ab, etwa vom Zustand des Fahrzeugs, aber auch vom Image des Autobauers.

Deswegen sollte man sich gut überlegen, welchen Neuwagen man sich anschafft – sofern man ihn nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag fahren möchte. Das gilt insbesondere für Dienstwagen, die man häufig nach einigen Jahren wieder verkauft und durch ein neueres Exemplar ersetzt.

Anzeige

Absolute und relative Restwertriesen

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Bähr und Fess ermittelt Focus Online zweimal im Jahr die „Restwertriesen“. Die Experten berechnen, wie viel ein Neuwagen in vier Jahren wert sein wird – in 16 Fahrzeugklassen von Kleinwagen über Elektroautos bis hin zu Sportwagen. Als „absolute Restwertriesen“ bezeichnet Bähr und Fess Neuwagen, die nach vier Jahren am wenigsten Wert in Euro verloren haben. Auf den vorderen Rängen dieses Rankings sind auch in diesem Jahr häufig Modelle von Dacia zu finden – kein Wunder: In absoluten Euros gerechnet, können diese günstigen Fahrzeuge gar nicht so viel an Wert verlieren wie die der teuren Premiummarken.

Viel interessanter ist das Ranking der „relativen Restwertriesen“. Entscheidend für die Platzierung ist hier die Frage: Wie viel Prozent vom Neupreis erhält man, wenn man das Auto nach vier Jahren – also 2022 – wieder verkauft? In diesem Ranking dominieren deutsche Fabrikate – vor allem Mercedes, Porsche und BMW sind stark vertreten. Was in diesem Jahr allerdings besonders auffällt: In der oberen Mittelklasse fehlen Modelle von BMW. Hier liegen Mercedes, Audi und Volvo vorne. Außerdem schneiden Diesel-Fahrzeuge bei den Restwerten weiterhin schlechter ab als Benziner. Das liegt vor allem an Schadstoffemissionen und drohenden Fahrverboten. Und: Hybridautos und Plug-in-Hybride erzielen auch in diesem Jahr in mehreren Kategorien gute Ergebnisse.

Die relativen Restwertriesen zeigen wir Ihnen in der Bilderstrecke über diesem Artikel.

 

Der Newsletter für Unternehmer

Sie wollen mit Ihrem Business durchstarten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter mit genialen Tipps, Denkanstößen und erprobten Strategien, die Unternehmer und Selbstständige nach vorn bringen.

Unsere Themen:
Mitarbeiterführung ✩ Produktivität ✩ Recht + Steuern
Kundengewinnung ✩ Selbstmanagement ✩ Motivation

Jeden Morgen in Ihrem Postfach – jetzt kostenlos anmelden! Unternehmer-Newsletter
Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Die Redaktion schaltet Kommentare montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr frei. Die Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist freiwillig. IP-Adressen werden nicht gespeichert. Mit der Abgabe eines Kommentars stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.)