Diverses 14 neue Geschäftsideen

Einfallsreiche Unternehmer sagen dem Umsatzschwund in der Gastronomie den Kampf an. impulse zeigt die Trends der Branche.

In den letzten drei Jahren verzeichnet
die Gastronomie durchschnittlich fast fünf Prozent sinkende Umsätze. Seit der Euro-Umstellung kämpfen die rund 220.000
Betriebe in Deutschland, die immerhin
30 Milliarden Euro jährlich erwirtschaften, noch härter um die Gunst der Kunden. Neue Konzepte sind gefragt, die dem veränderten Konsumverhalten der Gäste Rechnung tragen. Ingrid Hartges, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga in Berlin, erkennt zwei Richtungen: „Der Gast will einerseits schnell und preiswert für fünf Euro satt werden und
sich andererseits im anspruchsvollen
Ambiente luxuriös verwöhnen lassen.“

Gastronomen, die diesen Trends
gerecht werden, können Umsatzzuwächse
bis zu 25 Prozent generieren.

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1. Frisch, schnell, italienisch

Bis zu 400 Gäste bewirtet das Restaurant
„Vapiano“ in Hamburg allein zur
Mittagszeit, und das bei nur 80 Sitzplätzen.
An einer Selbstbedienungstheke
holen sich die Gäste ihre Getränke
und wahlweise fertig zubereitete
Pizza, Pasta oder Salate. „Das
dauert nicht länger als anderthalb Minuten“, versichert Filialleiterin Sylvia
Silz. Ab 4,50 Euro kostet ein Hauptgericht.
Das Konzept kommt an: „Vapiano“ gibt es bereits in Düsseldorf,
Frankfurt und Berlin. Im Sommer
dieses Jahres folgen München, Wien
und Moskau

www.vapiano.de

2. Ein gutes Stück Brot

„Aran“ nennt Jürgen F. Baur seine Restaurants. Das ist Gälisch, heißt „Brot“
und ist die Grundlage seiner Geschäftsidee: Natursauerteigbrot aus dem Holzbackofen mit 14 verschiedenen Aufstrichen. Abgerundet wird das Angebot mit Croissants, hausgemachten Pralinen, Kaffeemischungen
und Tees. Baur vermarktet sein Konzept
im Franchise. Sieben Lokale mit
bis zu 200 Quadratmetern gibt’s bislang.
Unter anderem in Rosenheim,
Garmisch-Partenkirchen, Landshut
und Ravensburg. 2005 plant Baur
zwölf neue Lokale in Deutschland,
Kanada und den Vereinigten Arabischen
Emiraten

www.aran.coop

3. Cook-it-yourself

Im Fastfood-Restaurant „InTable“ von
Paul Hammelehle (Foto oben) in Bonn brutzelt der
Gast sein Menü selbst. An einer Selbstbedienungstheke
sucht er Gemüse, Tunfisch
oder Steak aus und setzt sich an
einen Spezialtisch mit eingebautem Grillfach.
In nur drei Minuten ist der Herd
heiß, und dann geht’s los. Bis zu 100
Hungrige pro Tag nutzen das Angebot,
darunter Geschäftsleute, Schüler und Familien.

www.intable.com

Weitere Geschäftsidee können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2005, Seite 50, nachlesen. Oder als impulse-Abonnent im Premiumbereich.

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