Diverses 16000 m2 Glanz und Gloria

Oldtimer sind Trend: als teures Anlageobjekt, hochglanzpoliertes Hobby oder fahrerische Leidenschaft. Zwei edle Heimstätten haben sie schon gefunden.

Die Gegend, in der das Meilenwerk vor drei Jahren startete, zog bis dato eher Autoliebhaber der zwielichtigen Sorte an: Moabit gilt nicht als feine Adresse Berlins. Mittendrin die Wiebehallen. Gebaut 1899, verfiel Europas einst größtes Straßenbahndepot, nachdem 1964 die Tram eingestellt worden war. Bis Martin Halder auftauchte. Der Wirtschaftsingenieur und Immobilien­ökonom suchte nach dem geeigneten Ort für seine Idee – das Meilenwerk. Eine Verbindung von historischer Architektur und klassi­schen Oldtimern mit Marktplatzcharakter. „Bei den klassischen Automobilen tut sich seit Jahren ein feiner, stetig wachsender Markt auf. Und keine Anzeichen, dass der Trend abreißt.“

Den ersten Meilenstein setzte Halder, als er den Chef des Betriebs, in dem der eigene Oldtimer gewartet wurde, vom Umzug überzeugte. Die Wiebehallen fanden sich als ideales Objekt. Dann stand auch der Elf-Millionen-Euro-Etat, 2003 öffnete das Meilenwerk. Mit sagenhaftem Erfolg: 18 Oldtimerklubs und 30 Werkstätten und Händler für exklusive Klassiker bezogen Quartier, 88 klimatisierte Edelgaragen schützen und präsentieren private Klassiker, eine eigene Gastronomie sorgt für den gewünschten Austausch von Fach- und Schauleuten. Beifall und Auszeichnungen folgten. Das macht mutig: Im September 2006 eröffnete der Ringlokschuppen in Düsseldorf als zweites Meilenwerk. Wieder ein altes und restauriertes Gemäuer aus der Schienenzeit, welches heute den Autos ein würdiges Ambiente bietet. Fortsetzung folgt, deutet Halder an.

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www.meilenwerk.de

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