Diverses 21 neue Chancen für bessere Geschäfte

Shopping-Center sind Umsatzgaranten. Exklusiv: Welche neuen Center noch Mieter suchen.

Erich-Werner Schäfer (Foto) ist ein ganz ausgeschlafener Geschäftsmann. Während sich seine Branche in Matratzenmärkten und Lattenrostläden heiße Preisschlachten liefert, hat sich der 52-Jährige an die Spitze der Effizienz-Rangliste seines Gewerbes hochgearbeitet. Sein Jahresumsatz von 7.000 Euro pro Quadratmeter verschafft ihm jedenfalls eine „Sonderstellung“, attestiert die Einkaufsorganisation Bettenring.

Das Erfolgsrezept des Händlers: Mit seinem Bettenstudio Schäfer hat er sich im Koblenzer Löhr-Center eingemietet, einem weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und beliebten Shopping-Center. „Dieser Standort ist einfach spitze“, freut sich Schäfer.

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Jetzt gibt es für rund 2.000 Einzelhändler und Filialisten neue Chancen zur Expansion in einem der 21 bundesweit geplanten Shopping-Tempel. Denn der Wachstumsdrang der großen Projektentwickler und Center-Betreiber ist ungebrochen. Bis 2008 kommen rund 500.000 Quadratmeter neue Handelsflächen auf den Markt. In manchen Städten, so in Duis­burg, sind sogar mehrere überdachte Einkaufsparadiese in der Pipeline, wie die impulse-Übersicht „Die geplanten neuen Einkaufszentren“ zeigt.

Einer der geschäftsfördernden Pluspunkte dieser Konsum-Kathe­dralen ist die einheitliche Leitung durch ein Center-Management, dem sich alle Mieter fügen müssen. Zum Beispiel bei den Öffnungszeiten. Während in vielen innerstädtischen Einkaufsstraßen ein bunter Flickenteppich von Öffnungs- und Schließungszeiten herrscht, der die Kunden orientierungslos macht, heißt es im Center: Präsenzpflicht für alle bis 20 Uhr.

Gerade dieser Zwang hat sich für Betten-Mann Schäfer bezahlt gemacht: „Dadurch hat sich mein Einzugsgebiet erweitert. Denn für viele Kunden lohnt sich nun auch eine lange Anfahrt, weil sie sicher sein können, dass im Löhr-Center alle Geschäfte bis abends acht Uhr geöffnet sind.“

Das zentrale Management bietet weitere Vorteile. So muss nicht jeder Händler auf eigener (teurer) Fläche Nebenräume fürs Personal vorhalten – sie werden für alle gemeinsam gestellt, betont Wolfgang Seifert vom Center-Betreiber MFI-Management für Immobilien AG in Essen.

Als besonderen Vorteil streicht Seifert heraus, dass die Miete umsatz- und branchenabhängig ist. Seifert: „So zahlt ein Schmuckhändler etwa 80 Euro pro Quadratmeter, während der Friseursalon nebenan vielleicht nur 30 Euro kalkulieren muss.“ Solche mieterfreundliche Mischkalkulation ist nur in den Shopping-Dorados möglich.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 48, nachlesen.

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