Diverses 4. Zahlungen eindeutig vereinbaren.

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Lizenzverträge sehen drei Zahlungsarten vor:

  • Einstandszahlung (Downpayment) bei Abschluss des Vertrages. Wird meist bei Exklusivverträgen vereinbart.
  • Als laufende Lizenzgebühr (Royalty) vereinbaren die Partner in aller Regel einen Prozentsatz bezogen auf den Nettopreis ab Werk. Die Höhe liegt zwischen zwei Prozent (etwa bei Betonprodukten) und zehn Prozent (zum Beispiel bei Pharmazeutischen Produkten). Hilfestellung bei der Festlegung der Lizenzhöhe gibt das Buch „Lizenzsätze für technische Erfindungen“ aus dem Carl Heymanns Verlag, das die Konditionen aus mehr als 600 Lizenzverträgen nennt.
  • Vielfach verlangt der Lizenzgeber die Vereinbarung einer Mindestlizenzgebühr, die mit den tatsächlich zu entrichtenden Lizenzgebühren aufgerechnet wird. In der Praxis ist es üblich, für das erste Jahr keine Mindestlizenzgebühr zu verlangen, im zweiten und dritten Jahr dann leicht ansteigend und danach konstant für die gesamte Vertragszeit.

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