Diverses Ab April wird es teuer

Letzte Chance für alle Unternehmer, die ihren Jahresabschluss 2007 noch nicht abgegeben haben: Wer die Frist bis zum 31. März versäumt, muss mit hohen Strafen rechnen.

Bis Ende März müssen alle Kapitalgesellschaften, großen Personengesellschaften und Einzelkaufleute mit einem Umsatz von mehr als 130 Mio. Euro ihre Jahresabschlüsse für 2007 bei der Bundesanzeiger-Verlagsgesellschaft zur Veröffentlichung im Internet einreichen. Ab dem 1. April drohen Ordnungsgelder zwischen von 2500 und 25.000 Euro.

Allerdings rechnet das Bundesamt für Justiz nur mit vergleichsweise wenig Verstößen. Bis Anfang März haben die Beamten dort lediglich 211.000 Verstöße registriert – bei einer Gesamtzahl von 1,1 Millionen Offenlegungspflichtigen. In den nächsten drei Wochen wird diese Zahl nach Schätzungen des Amtes noch einmal auf etwa 180.000 zurückgehen. Vor einem Jahr noch wurden 460.000 Verfahren wegen Verstößen gegen die Offenlegungspflicht eingeleitet.

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Das Bundesamt für Justiz wertet dies als großen Erfolg des erst 2007 eingeführten Systems. Seitdem müssen Jahresabschlüsse beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung im Internet eingereicht werden und nicht mehr bei den lokalen Amtsgerichten.

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