Diverses Ab nach Glasvegas!

Wie? Sie waren noch bei keinem Glasvegas-Konzert? Wir haben zwar erst Mai - aber bis jetzt sind die vier Musiker aus Glasgow die Band des Jahres. Und die Chancen stehen gut, dass sie es auch bleiben. An diesem Wochenende gibt es die vorerst letzte Gelegenheit, das Quartett in Deutschland zu erleben. Also: hingehen!

Was macht einen guten Popsong aus? Natürlich dass man ihn mitsingen kann! „Daddy’s Gone“, die aktuelle Single der schottischen Newcomer, die im Moment aus fast jedem Lautsprecher dröhnt, erfüllt mit ihren charakteristischen „Ooooooooh oohs“ nicht nur dieses Kriterium. Der Sound der Band klingt jung und frisch – obwohl die vier Musiker eigentlich nur 50 Jahre Rockhistorie plündern.

Da flirren 50er-Jahre Vokal-Harmonien durch die Arrangements, blitzen Clash- und U2-Versatzstücke auf, donnern Oasis-Gitarren – und unter allem liegt ein fast an Phil Spectors Wall Of Sound erinnernder Klangteppich. Immer in Schwarz gekleidet, meistens mit viel Leder wollen die Vier natürlich an die großen Dunkelmänner der Popgeschichte erinnern – von Marlon Brando und Velvet Underground über die Clash und The Jesus and The Mary Chain bis hin zum Black Rebel Motorcycle Club.

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Frontmann James Allan war mal Profifußballer – wenn auch nur in der dritten Liga. Spätestens damit schließt sich der musikalische Kreis zu den „Oooooohs“ der Fankurvengesänge. An diesem Wochenende haben Sie das vorerst letzte Mal Gelegenheit das Quartett in Deutschland zu erleben. Die Band spielt am Freitag im Münchner Registratur und tourt dann weiter durch den Rest Europas. Also: hingehen!

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