Diverses Aller Anfang ist leicht

Export-Einsteiger starten am besten in einem unserer Nachbarländer.

Keine Zölle, keine Einfuhrbeschränkung, keine Währungsschwankung: Dank EU und Euro sind die Hürden für Exporteure denkbar niedrig. „Einzige Barriere ist für Mittelständler noch die Sprache“, sagt Schraubenfabrikant Reinhold Würth. Er irrt. In Österreich etwa können deutsche Unternehmer in ihrer Muttersprache Geschäfte abwickeln. Sie avancieren ohne jeglichen Zusatzaufwand zum Exporteur. Allenfalls von der K.u.k.-Tradition angehauchte Umgangsformen gilt es zu beachten. impulse bringt zwei Beispiele grenznaher Export-Aktivitäten.

Die Software-Firma Oxaion AG aus Ettlingen beispielsweise nutzte 2003 beim Einstieg in Österreich gleich einen doppelten Vorteil. Zum einen konnte sie die gesamte Kommunikation mit Kunden auf Deutsch bestreiten. Zum anderen brauchte sie ihr Produkt – deutschsprachige Software – für den österreichischen Markt in keiner Weise zu modifizieren. In allen anderen Ländermärkten muss man deutsche Programme und Handbücher zunächst in die Landessprache übertragen. Inzwischen lohnt sich das Geschäft mit österreichischen Kunden so sehr, dass Oxaion eine eigene Niederlassung eröffnete. Oxaion-Vorstand Dieter Eisele: „Wir konnten den Umsatz verdreifachen.“

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Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2006, Seite 78, nachlesen.

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