Diverses Anders ausstellen

Unternehmer können auch abseits teurer Großmessen neue Kunden finden. Was Hausmesse, Regionalschau und Wirtschaftsforum für Mittelständler leisten.

Seine erste Hausmesse ging Georg Delker gleich in großem Stil an: Der Chef des Werkzeug-Großhändlers Friedrich Delker GmbH aus Essen investierte 70.000 Euro in eine dreitägige Privatschau. Dabei bat er seine Lieferanten, eigene Stände aufzubauen, und verschickte 10.000 Einladungen.

Vor Ort gab es preisgünstiges Werkzeug für Besucher, Fachvorträge, ein Gewinnspiel. Und unerwartet viel Zuspruch: Delker schaffte einen Umsatz von 250.000 Euro und akquirierte 20 neue Kunden. Die Investition hat sich gelohnt. „Auf ganzer Linie ein Erfolg“, sagt Delker stolz. „Wir machen das künftig alle zwei Jahre.“

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Immer mehr Mittelständler wie Georg Delker suchen nach Alternativen zum teuren Auftritt auf der Branchenmesse. „Investition und Nutzen sind dort nicht mehr ausgewogen“, findet Delker, der über Jahre auf der Metallschau Metav in Düsseldorf ausstellte. Im vergangenen Jahr entschied er sich dann zum ersten Mal, zusätzlich eine Hausmesse auszurichten. Inzwischen kann sich der Werkzeughändler vorstellen, auf Großmessen ganz zu verzichten.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 07/2005, Seite 64, nachlesen.

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