Diverses Auftragseinbruch im krisengeschüttelten Baugewerbe

Die krisengeschüttelte Baubranche hat im Mai einen deutlichen Einbruch im Auftragseingang verkraften müssen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat handele es sich um einen Rückgang von 16 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Die krisengeschüttelte Baubranche hat im Mai
einen deutlichen Einbruch im Auftragseingang verkraften müssen. Im
Vergleich zum Vorjahresmonat handele es sich um einen Rückgang von 16
Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden
mit. Allerdings traf es Hoch- und Tiefbau verschieden stark. Während
die Aufträge im Hochbau um 20,6 Prozent nachließen, waren es im
Tiefbau nur 10,1 Prozent.

Der Umsatz der Baubranche fiel mit 7,0 Milliarden Euro 11,4
Prozent schlechter aus. Dementsprechend verringerte sich auch die
Zahl der Beschäftigten um 10,9 Prozent auf rund 864 000. Die Zahl der
Arbeitsstunden ging sogar um ein Fünftel auf 85,5 Millionen zurück.
Allerdings, so betonen die Statistiker, habe der Mai auch anderthalb
Arbeitstage weniger gehabt als im vergangenen Jahr.

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Damit kumuliert sich für die Monate Januar bis Mai der Rückgang
beim Auftragseingang auf fünf Prozent. Der Umsatz liegt insgesamt mit
29,4 Milliarden Euro um 6,6 Prozent niedriger als im
Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten ging im Durchschnitt um
9,9 Prozent auf 855 000 zurück.
dpa

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