Diverses Autos in den besten Jahren

Die Wertentwicklung der Oldtimer richtet sich nach der Mode

Die Wertentwicklung der Oldtimer richtet sich nach der Mode© Musee National de l Automobile Mulhouse FR

Autofans sollten sich den 1. Februar merken. Denn nämlich startet die Classic Motorshow in Bremen - und präsentiert drei Tage lang Oldtimer zum Träumen. Ob historische Automobile und Zweirad-Klassiker oder Bühnenprogramm und Schauwerkstatt - die sechste Bremen Classic Motorshow bietet alles, was die Herzfrequenz der Oldtimerfans erhöhen dürfte. Dementsprechend groß wird auch das Interesse sein: Erwartet werden knapp 600 Aussteller und rund 34.000 Besucher aus 15 Nationen.

Die Classic Motorshow ist die erste große internationale Klassiker-Messe des Jahres. In sieben Hallen mit 35.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentiert sie alles rund ums Auto – fachlich anspruchsvoll, qualitativ hochwertig und mit einer Atmosphäre, die sowohl Besucher als auch Aussteller zu schätzen wissen. Die Besucher haben Gelegenheit, bei den hochklassigen Händlern einen „neuen“ Oldtimer zu kaufen, auf der privaten Fahrzeugbörse nach Schnäppchen zu stöbern, oder im Teilemarkt ein lang begehrtes Ersatzteil für den eigenen Oldie in der Garage zu erstehen.

Erstmals steht die Veranstaltung in diesem Jahr zudem ganz im Zeichen eines Gastlandes: Aufwendige Sonderschauen widmen sich speziell der französischen Automobilgeschichte. Vertreten ist dabei etwa die Marke Panhard & Levassor, eine der ältesten Automobilfabriken der Welt. Ausgestellt wird unter anderem das Modell P2D von 1892, das älteste noch fahrbereite Serienauto. Bei den Motorrädern zeigt eine Sonderausstellung einen Querschnitt durch die französische Zweiradgeschichte. Rund 30 Raritäten aus dem saarländischen Zweiradmuseum, dem Musée Amnéville und von privaten Leihgebern aus Frankreich werden präsentiert. Die Franzosen gelten als die Pioniere im Motorsport und Automobilbau.

Anzeige

Alles ist relativ, vor allem das Alter. So zeigt die Messe Bremen neben Oldtimern auch Youngtimer wie die japanischen Werksrennwagen Toyota Celica von 1973 und Mitsubishi Lancer von 1978.

Um Nachwuchs der anderen Art geht es in Halle 6: Die Ausbildungsinitiative YOURMOVE und der Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe laden in sieben Workshops rund um die Metall- und Holzbearbeitung zum Zuschauen und Mitmachen ein. Hier bauen Kinder und Jugendliche unter Anleitung Seifenkisten.

Diese und weitere Attraktionen rund ums Auto erwarten Sie vom 1. bis zum 3. Februar immer von 9 bis 18 Uhr bei der Classic Motorshow. Eine Tageskarte kostet 13 Euro, eine Feierabendkarte (Freitag von 15 bis 17.30 Uhr) 7 Euro. Sie müssen übrigens nicht mit dem eigenen Oldtimer anreisen. Die Veranstalter bieten einen Busshuttle im historischen Omnibus von der Überseestadt zur Messe.

Mehr Informationen unter classicmotorshow.de.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...