Diverses Beratung mit System?

Die Grundidee klingt absolut plausibel: Ein Unternehmen funktioniert nicht wie eine Maschine mit starrer Mechanik, sagen die Verfechter der "systemischen Beratung". Sondern als komplexes Gebilde, geformt von zahlreichen Faktoren wie Mitarbeitern, Ressourcen, Kunden, Lieferanten, Gesetzen, Marktentwicklung.

Wie derlei Wechselwirkungen
vonstatten gehen, lasse sich denn auch
nicht allein mit ökonomischen Formeln berechnen. Stattdessen pflegen
die Systemiker Ausflüge in Disziplinen
wie Physik, Biologie, Chaos-Theorie oder Familientherapie.

Andererseits wird dieses Schlagwort
von geschäftstüchtigen Consultants
inflationär ausgebeutet. Ob bei
Organisations- oder Strategieberatung,
in der Personalarbeit und dem Coaching – überall geriert man sich „systemisch“. Also doch nur ein Modebegriff statt eines ernst zu nehmenden Managementansatzes?

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Keineswegs, wehrt Renate Henning
ab, Chefin der Aachener Osto
Systemberatung GmbH. „Wer die
vielfältigen Wechselwirkungen ignoriert,
gefährdet das langfristige Überleben
jeder Firma“, warnt sie. „Wer hat die Macht? Wer ist betroffen? Wo sind die Widerstände? Wie wird kommuniziert? Das sind entscheidende Fragen, wenn Veränderungen anstehen“, sagt Eva Strasser, Inhaberin der
Münchner Strasser & Strasser Unternehmensberatung AG.

Von diesem umfassenden Blick
profitierte Manfred Baptist, Chef
zweier bayerischer BMW-Autohäuser.
Ende 2002 ließ er seine Lauinger
Auto Baptist KG von Strasser komplett
durchleuchten.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 04/2005, Seite 114, nachlesen.

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