Diverses Bereitschaft zur Vorsorge steigt

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter bis zum Jahr 2050 auf 40,5 Millionen sinken. Die Folge: Immer weniger Beschäftigte müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Private und betriebliche Altersvorsorge werden unerlässlich – 17,3 Millionen Bundesbürger haben das bereits erkannt.

Seit 2002 befinde sich die betriebliche Altersversorgung nach langer Stagnation auf einem „soliden Wachstumspfad“, heißt es im „Nationalen Strategiebericht 2008-2010“ des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ende 2001 hatte nur etwa die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Anwartschaften auf eine betriebliche Altersversorgung erworben. Fünf Jahre später kletterte der Wert auf 65 Prozent, zeigt nun eine aktuelle Studie von TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des BMAS. Demnach haben rund 17,3 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte Anwartschaften erworben.

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Um den positiven Trend zu stärken, will die Bundesregierung weiterhin die betriebliche Altersvorsorge fördern. Ein notwendiges Vorhaben, denn Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf 40,5 Millionen sinken. Gleichzeitig, so heißt es in dem Bericht, steige die Zahl der Menschen, die älter als 64 Jahre sind, auf 23,5 Millionen. Das bedeutet: Immer weniger Beschäftigte müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Da zusätzlich die Lebenserwartung steigt, beziehen die Bundesbürger ihre Rente immer länger. Private und betriebliche Altersvorsorge werden somit immer wichtiger.

Der Nationale Strategiebericht kann beim BMAS in englischer und deutscher Sprache als PDF heruntergeladen oder bestellt werden: www.bmas.de

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