Diverses Bewirtungskosten – das ist absetzbar

Firmenchefs, die Geschäftsfreunde bewirten, können Kosten für Speisen und Getränke - aber auch Nebenkosten für Trinkgelder und Garderobe von der Steuer abziehen. Was das Finanzamt anerkennt.

Firmenchefs, die Geschäftsfreunde bewirten, können Kosten für Speisen und Getränke – aber auch Nebenkosten für Trinkgelder und Garderobe von der Steuer abziehen, wenn sie angemessen sind und in einem besonderen Konto nachgewiesen werden. Von den angemessenen Gesamtkosten erkennen die Finanzämter aber höchstens 80 Prozent an.

Beispiel
Ein Firmenchef hat 1.000 Euro für ein Geschäftsessen ausgegeben. Angemessen wären jedoch nur 500 Euro gewesen. Das Finanzamt erkennt davon nur 80 Prozent an, nämlich 400 Euro.

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Um die Finanzbeamten zu überzeugen, muss der Unternehmer einen maschinellen Nachweis mit folgenden Angaben vorlegen:

  • Ort,
  • Tag,
  • Teilnehmer,
  • Anlass der Bewirtung,
  • Kosten.

Findet die Bewirtung in einer Gaststätte statt, genügt die Vorlage einer Rechnung, auf der der Steuerpflichtige den Anlass und die Teilnehmer eingetragen hat. Übersteigt sie den Betrag von 100 Euro, muss der Firmenchef außerdem seinen eigenen Namen dazusetzen. Fehlen diese Angaben, zücken die Finanzbeamten den Rotstift.

Außerdem muss der Unternehmer alle Bewirtungskosten in einem besonderen Konto beziehungsweise in einer gesonderten Spalte aufführen. Bei der Bewirtung einer größeren Personenzahl genügt die Angabe einer Zahl und eine Sammelbezeichnung für die bewirteten Personen. Beispiel: 20 Mitglieder der Redaktion.

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