Diverses Biennale in München

Die Münchener Biennale bietet jungen Komponisten die Gelegenheit, modernes Musiktheater zu präsentieren, das sich kritisch mit dem Zeitgeist auseinandersetzt. In der 10. Biennale vom 5. bis 20. Mai 2006 werden unter der künstlerischen Leitung von Peter Ruzicka vier neue Werke uraufgeführt - zum Beispiel das Musiktheater "Wir" und "La philosophie dans le labyrinthe", eine Oper in drei Akten.

Der Münchner Christoph Staude beleuchtet mit der Oper „Wir“ die maschinenartige Gleichschaltung in der modernen Gesellschaft und startet den Versuch, dagegen Widerstand zu leisten.

Noch weiter dringt das Musiktheater-Projekt „Barcode“ von Alexandra Holtsch und Cornel Franz vor. Verstörende, elektronische Musik repräsentiert hier die Unsicherheit und Verletzlichkeit des geformten Menschen.

Anzeige

Aureliano Cattaneos Oper „La philosophie dans le labyrinthe“ erzählt die Geschichte des Minotaurus aus dessen eigener Sicht. Das „Monster“ erscheint als einsamer Gefangener seiner unerfüllbaren Träume.

Und in der Oper „Gramma – Gärten der Schrift“ von José M. Sanchez-Verdú durchwandert der Zuhörer die Welt der Kommunikation wie einen Garten.

Umrahmt werden die neuen Produktionen von Sonderkonzerten und Gesprächen mit den Komponisten sowie weiteren Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight ist das Konzert zu Ehren des Begründers der Biennale Hans Werner Henze am 11. Mai.

Website der Münchener Biennale

Online-Kartenverkauf

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...