Diverses Bitte 64 Bit

Auf der Computermesse Cebit sorgt eine neue Generation von Prozessoren für Furore. Was die flinken Chips leisten - und wer sie wirklich braucht.

Für Bill Gates besteht das neue
Computerzeitalter aus nur
einer Zahl: 64. Damit umschreiben
Fachleute einen Generationssprung
in der PC-Technik. So genannte 64-Bit-Computer sind in der Lage, bei
jedem Rechengang die doppelte Menge
an Bits und Bytes zu verarbeiten als
bisher und überdies einen fast unbegrenzt
großen Arbeitsspeicher zu verwalten.
Ergebnis: Die PCs sind schneller
und bringen damit mehr Leistung.

„Noch in diesem Jahr“, so prophezeit
der Microsoft -Gründer Gates, „werden
PCs mit 64-Bit-Technologie zum
Massengeschäft.“

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Die neuen PCs mit der rasanten
Chipgeneration sind denn auch die
Attraktion an den Cebit-Ständen der
Computerhersteller. Sie lösen die herkömmlichen
32-Bit-Systeme ab, die
seit 20 Jahren die PC-Welt beherrschen.

Die Geräte versprechen einen
Quantensprung in der Datenverarbeitung.
Server und PCs, ausgestattet
mit den neuen Chips, warten mit
Leistungsdaten auf, die bis vor kurzem
teuren Großrechnern vorbehalten
waren – und das zu Einstiegspreisen
von weniger als 1000 Euro.

Aber wer benötigt
die geballte Computer-Power? „Spürbare
Vorteile zeigen sich beim Umgang
mit großen Datenmengen“, erklärt
EDV-Berater Peter Altmann aus
München, „zum Beispiel bei Simulationsberechnungen,
Datenanalysen
und Grafikanwendungen, wie sie bei
CAD-Konstruktionen, Datenbankanwendungen,
aber auch bei Computerspielen
vorkommen.“

Doch die neue Chip-Power zeigt
nur Wirkung, wenn 64-Bit-fähige Betriebssysteme
und Anwendungsprogramme
zur Verfügung stehen. Genau
an dieser Stelle hakt es gegenwärtig
noch. So musste ausgerechnet 64-
Bit-Fan Bill Gates die Auslieferung
des Betriebssystems „Windows XP
Professional x64 Edition“ verschieben,
weil seine Entwickler nicht nachkamen.
Als neuer Liefertermin ist
jetzt Mitte 2005 avisiert. Immerhin
präsentiert Microsoft den Cebit-Besuchern
eine offenbar weitgehend
ausgereifte Vorversion.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2005, Seite 92, nachlesen.

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