Diverses Boom für die Limited

Jeden Monat gibt es 1000 neue Billig-GmbHs. Eine Exklusiv-Umfrage zeigt, die meisten Firmenchefs sind mit ihrer Wahl zufrieden.

Elektromeister Alexander May aus Mölln verbucht bereits schwarze Zahlen. Sein frisch gegründeter
Handwerksbetrieb lässt sich hervorragend an. Was den Firmenchef besonders freut: Für nur 1,40
Euro hat er sich von persönlichen Haftungsrisiken befreit.

Obendrein spart er die bei Existenzgründern im
Handwerk üblichen Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenkasse. „Das Geld lege ich lieber privat auf die Seite“, freut er sich. „Mit einer deutlich besseren Verzinsung.“ Sein Dreh: Der Elektrobetrieb ist in der englischen
Rechtsform der Limited unterwegs.

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Mit seiner Entscheidung für die GmbH à la Großbritannien steht der Unternehmer keinesfalls allein da. Rund 10.000 Firmenchefs haben sich
bislang für diese Rechtsform entschieden. Und monatlich kommen rund 1000 hinzu. Die Zahlen belegen: Damit ist bereits jede vierte in
Deutschland neu gegründete Kapitalgesellschaft
eine Limited.

„Kein Problem, wenn es sich um gesunde
Firmen handelt“, sagt Anne Salm vom Verband der Vereine Creditreform in Neuss. Anfängliche Irritationen bei Gewerbeämtern, Handelsregistern
oder Banken sind inzwischen weitgehend ausgeräumt,
wie eine exklusiv für impulse durchgeführte Befragung der Beratungsfirma Go Ahead bei Limited-Inhabern in Deutschland zeigt.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2004, Seite 140, nachlesen.

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