Diverses Bundesbank beschwichtigt Börsianer

Der oberste deutsche Notenbanker hat sich zu Wort gemeldet: Sorgen um das deutsche Bankensystem seien "nicht gerechtfertigt", sagte Bundesbank-Präsident Weber - ein Versuch, die Aufregung über die US-Bankenkrise zu dämpfen.

„Eine Sorge um die Stabilität des deutschen Finanzsystems oder der deutschen Bankenwelt ist überhaupt nicht gerechtfertigt“, sagte Bundesbank-Präsident Axel Weber am Montagabend in den ARD-„Tagesthemen“. „Die deutschen Banken haben sich in den vergangenen Jahren in ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks verbessert. Insofern gehen wir davon aus, dass das deutsche Finanzsystem robust ist und auch das deutsche Bankenmodell sich eigentlich bewährt hat.“

Er wolle ein „Signal der Entspannung“ setzen, sagte Weber. „Aufgeregtheit ist nicht angezeigt“, sagte er auch mit Blick auf deutsche Bankkunden und den Finanzmarkt. Die Märkte hätten sich bewegt. Nun denke er, „dass wir etwas ruhigere Bahnen in den nächsten Tagen sehen“.

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Derzeit sehe man eine Konsolidierung im deutschen Markt. Diese sei überfällig und werde sich weiter fortsetzen, sagte Weber. Die Notenbanken gäben den Märkte Liquidität, „und ich denke, dass wir sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten ein Abebben auch der jetzigen Spannungen sehen werden“, sagte Weber.

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