Diverses Cartier im Kreml

Seit 160 Jahren setzen die Schmuckstücke des Pariser Juweliers Cartier Maßstäbe in der Schmuckwelt. Ab dem 25. Mai ist im Kreml in Moskau nun erstmals eine Retrospektive mit herausragenden Arbeiten des französischen Designers zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel "Innovations through the 20th Century" zeigt Ketten, Ringe und Diamanten, die Cartier im vergangenen Jahrhundert zu einem Pionier auf dem Gebiet des Schmuckdesigns machten.

Zu Beginn lassen sich Werke im Girlandenstil der 1920er Jahre bestaunen. Das kostbarste dieser insgesamt sechzehn gezeigten Stücke ist ein Brustschmuck aus der historischen Cartier-Kollektion, der im Kreml zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird.

Ebenfalls aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stammen mehrere Stücke Diamantschmuck sowie eine Auswahl an Art-Déco-Arbeiten. Deren Höhepunkt bilden die so genannten Tutti-Frutti-Kreationen: Broschen, Armbänder und Uhren, deren Entwürfe durch chinesische, indische und ägyptische Kunst inspiriert wurden.

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In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg lagen den Kreationen von Cartier natürliche Motive aus Flora und Fauna zu Grunde. Im Kreml ist diese Schaffensperiode durch ein Opernglas in Tigerform für die Herzogin von Windsor vertreten.

Den Schluss der Ausstellung bilden die Halsketten „Snake“ und „Crocodiles“ aus den frühen 1970er Jahren. Beide Stücke gehörten der mexikanischen Filmdiva Maria Felix (1914-2002) und vollenden Cartiers Natur-Reihe.

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. August im Kreml in Moskau zu sehen. Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen werden in Kürze auf der Website des Museums veröffentlicht.

www.cartier.com

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