Diverses „Chancen stehen nach wie vor gut“

Drei Fragen an ... Bernhard Mattes, 49, seit drei Jahren Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH in Köln.

impulse: Die Energiepreise bewegen sich immer weiter nach oben. Wie reagieren die Autohersteller darauf?

Mattes: Sie fahren meist mehrgleisig und bieten Autos mit verschiedenen Energie sparenden Technologien an. So hat Ford Fahrzeuge mit sparsamen Diesel- und Ottomotoren, aber auch Pkws mit alternativen Antrieben wie Ethanol-, Erdgasmotoren und in Zukunft auch Hybridantrieb im Programm. In allen Technologien steckt noch einiges an Einsparpotenzial. Allerdings kosten die letzten Schritte viel Geld.

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Jetzt werfen die Chinesen Billig-autos auf den Markt. Wie stehen die Chancen deutscher Hersteller?

Nach wie vor sehr gut. Natürlich beobachten wir die neuen Konkurrenten sehr genau. Gegen die niedrigen Kosten am Produktionsstandort China kommen wir in Europa so schnell nicht an. Deshalb bleibt Ford bei seiner Strategie: Wir bauen Autos in hoher Qualität und auf einem hohen Sicherheitsstandard. Und wir bieten unsere Produkte zu vernünftigen Preisen an.

Wird es in zehn, 20 Jahren noch deutsche Automobilhersteller geben?

Mit Sicherheit. Auch wenn die Wettbewerber aufholen, setzen wir weltweit auf vielen Gebieten die Standards. So ist für die Kunden europäisches Design nach wie vor das Maß aller Dinge. Und auch bei der Sicherheits- und Fahrwerktechnik sowie bei innovativen Technologien gehören wir zur Avantgarde.

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