Diverses Chefs für schwierige Fälle

Eine Ausbildungsabgabe ist überflüssig. Das beweisen tausende ausbildende Unternehmer. Die Besten werden jetzt prämiert.

Simon Poppe (im Foto rechts) wählt nicht unter den Besten aus. Der Malermeister nimmt die, die sonst nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden: Einen Azubi holte er aus dem Knast, einen anderen aus
der Psychiatrie. Nicht ausnahmsweise, sondern prinzipiell, seit dem ersten Jahr seiner Selbständigkeit. Aktuell gehen vier seiner zehn Mitarbeiter bei ihm in die Lehre.

„Ich will soziale Verantwortung leben und nicht predigen“, so das Bekenntnis des 36-jährigen
engagierten Christen. „Sicher muss ich mich um diese jungen Leute mehr kümmern als um andere Auszubildende. Aber sie waren es alle wert. Bisher konnte ich jedem nach der Lehre die Übernahme anbieten.“

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Absolut vorbildlich, urteilte die Jury des Ausbildungs-Asses, des alljährlich von Wirtschaftsjunioren, Junioren des Handwerks, Inter Versicherungen und impulse ausgeschriebenen
Wettbewerbs. Und zeichnet Poppe für sein Engagement, das weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgeht, mit dem goldenen Ass in
der Kategorie der Handwerksbetriebe aus.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 39, nachlesen.

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