Diverses Danke der Nachfrage

Danke der Nachfrage

Danke der Nachfrage

Wissen Sie, was Ihre Mitarbeiter denken? Lesen Sie hier worauf Sie bei Mitarbeiterbefragungen achten müssen.

In der Innenstadt lauern die Marktforscher, an der Wursttheke fängt Sie der Außendienstler ab und abends stört der Telefon-Interviewer den Freitags-Krimi. Befragungen kann man kaum noch entkommen. Alles wird abgefragt.
Weshalb da noch die Befindlichkeit der Mitarbeiter austesten? Sie wissen auch so, was die Angestellten denken? Ein Trugschluss. Oft driftet die Einschätzung der Vorgesetzten und wie die Belegschaft die Sache sieht deutlich auseinander.

Grund der hohen Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild: Ein Kommunikationsdefizit, das Sie mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen abbauen können. Kaum ein Instrument ist besser geeignet, Führungskräften die notwendigen Steuerungsinformationen zu vermitteln. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, das Optimum aus den Befragungen herauszuholen:

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Bleiben Sie locker

Formulieren Sie die Fragebögen so persönlich und locker wie möglich. Steif oder streng formulierte Fragen können dazu führen, dass Ihre Mitarbeiter verkrampfen und sie die Befragung nicht als Chance, sondern als Schikane auffassen.

Licht und Schatten

Reine Schwarzmalerei demotiviert. Auch in Fragebögen. Konzentrieren Sie sich deshalb nicht allein auf negative oder verbesserungswürdige Dinge. Geben Sie Ihren Mitarbeitern im Fragebogen die Möglichkeit sich zu den positiven Seiten des Unternehmens zu äußern. Achten Sie bei negativen Fragen darauf, gleichzeitig Lösungsvorschläge abzufragen. Ihre Mitarbeiter sitzen an der Quelle der Probleme, müssen sich täglich damit auseinander setzen. Vielleicht haben Sie einen Vorschlag, auf den Sie noch gar nicht gekommen sind.

Klare Ansagen

Achten Sie darauf, dass Ihre Fragen adressatengerecht formuliert sind. Jeder muss sie verstehen können. Erklären Sie genau, was Sie mit der Befragung herausfinden wollen. Und zwar so, dass es jeder Mitarbeiter Ihres Unternehmens verstehen kann – unabhängig davon, welche Position er in Ihrer Firma bekleidet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie den Fragebogen vorher von Testpersonen durchlesen.

Offene Fragen

Vermeiden Sie Multiple Choice-Fragen. Verwenden Sie stattdessen offene Fragen mit viel Raum für ausführliche Antworten. Zwar mag die Auswertung dann mühseliger sein, aber Sie drängen damit Ihre Mitarbeiter nicht in eine vorgefasste Ecke. So erhalten Sie unter Umständen wertvolle Einblicke und Anregungen, auf die Sie selber nie gekommen wären.

Versteckspiel

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit anonym zu bleiben. Das lockert die Zunge. Richten Sie in den Waschräumen, der Teeküche oder auf den Gängen Briefkästen ein oder lassen Sie einen unabhängigen Berater die Fragebögen auf Diskette versenden. Legen Sie dann einen bereits beschrifteten, frankierten Rückumschlag bei.

Keine Einbahnstraßen

Ein ausführliches Feedback über die Ergebnisse der Befragung ist wichtig, sonst fühlen sich die Mitarbeiter nicht ernst genommen. Lassen Sie die Ergebnisse von einer neutralen Person im Rahmen eines Workshops vorstellen. Bilden Sie in diesem Workshop Teams und Projektgruppen, die bestimmte Themen der Befragung aufbereiten.

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