Diverses Darlehensfalle für GmbHs

Keine Entwarnung für GmbH-Chefs: Wer seiner Firma größere Darlehen gibt oder für Bankkredite bürgt, kann die Zinsen ab 2004 vielfach nicht mehr geltend machen.

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – nach diesem Motto handelt die Bundesregierung beim Thema „Gesellschafter-Fremdfinanzierung“.

Neu ist: Wenn der Gesellschafter einer GmbH für Bankkredite der Firma bürgt, sollen die Zinsen jetzt wieder ohne weiteres als Betriebsausgaben
absetzbar sein. So steht es in einem frischen Erlass aus dem Eichel-Ministerium (Aktenzeichen IV A 2 – S 2742a – 20/04).

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„Was Hans Eichel als Erleichterung für den Mittelstand verkaufen lässt, hilft aber kaum weiter“, moniert Professor Axel Pestke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Steuerberaterverbands.

Denn: Hat der GmbH-Chef privates Geld bei der
Bank längerfristig in Zinspapieren angelegt, schnappt die Darlehensfalle gleich wieder zu: Zahlt die GmbH über 250.000 Euro Zinsen an die Bank, muss sie den Aufwand als „verdeckte
Gewinnausschüttung“ versteuern.

Den kompletten Artikel zu diesem Thema und weitere Berichte aus dem Ressort Steuern können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 96/97, nachlesen.

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