Diverses Das große Comeback des Sakkos

Es zeigt sich ein Trendwechsel im Bereich der Herrenbekleidung. Der Anzug ist wieder chic, durchläuft jedoch einige Veränderung. Neuester Beliebtheit erfreut sich immer mehr nun auch das Sakko, das ebenso in neueren und frischeren Formen daherkommt.

Ein Jahrzehnt ist es her, als es wieder chic wurde, Anzug zu tragen. Nach seiner Beerdigung feierte er plötzlich sein Comeback. Er konnte beim Mainstream, als auch bei dem Publikum überzeugen, welches sich gern modebewusst und offen für Neues zeigt.

Doch irgendetwas fehlte? Wo ist das Sakko, insbesondere das Feincord oder Shetland, geblieben? Durch seinen Siegeszug hatte der Anzug das Sakko zunehmend in die modische Bedeutungslosigkeit gedrängt.

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Seit zwei, drei Saisons allerdings sucht die Modewelt nach Jahren der Dominanz monochromer Anzugs-Looks einen stilistischen Bruch. Gefragt ist heute eine Rückkehr zu klassischen Stoffen und Muster, die modisch inspiriert und keineswegs eine Wiederauflage sind. Denn diese „neue Klassik“ darf keinesfalls alt oder bieder wirken und somit kommt den Modeschöpfern die momentane Lust auf Denim und Jeans gerade Recht. Zahllose Kombinationen wie das „weiche Shetland-Sakko“ zu Rolli und Jeans verbildlichen diesen Anspruch. Weiterhin wird das Sakko durch neue Formen, neue Ausstattungen oder auch vorgewaschene Stoffe stark verjüngt.

Auch der Anzug verändert sich wenn auch nicht maßgeblich. Mehrfarbige Streifen und Streifen in unregelmäßigen Breiten prägen weites gehend das Bild ebenso wie bestimmte Farben wie etwa Blau-Töne oder auch Schwarz und Anthrazit-Themen. Im Schnitt ist eine zunehmende Taillierung des Anzuges zu bemerken, mit schmalen Hüften und breiteren Schultern. Modischere Schnittführung bei der Hose runden die Veränderung ab.

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