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Schlagen Sie Ihren Favoriten für den UMU-Mittelstandspreis 2005 vor und erfahren Sie mehr über das neue Geschäftsmodell für handwerk.de sowie über eifrige Politiker.

Mittelstandspreis: Wählen Sie mit

Bislang kürte nur eine Jury Kandidaten und Gewinner. Jetzt können erstmals impulse-Leser exklusiv ihre Favoriten für den renommierten
„Mittelstandspreis 2005“ der Union Mittelständischer Unternehmer (UMU) vorschlagen.
„Mittelständische Unternehmer – und
um die geht es ja – sollen uns sagen, welcher
Politiker am meisten für den Mittelstand
tut“, erläutert UMU-Präsident
Hermann Sturm. So können impulse-
Leser und UMU-Mitglieder ab jetzt ihren
Kandidaten benennen: einen aktiven
deutschen Politiker mit einem Mandat
aus Bund, Ländern und Gemeinden, der
den Preis noch nicht erhalten hat.

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Der Vorschlag, der samt Begründung maximal eine Seite umfassen sollte, kann bis zum 31. Oktober 2004 bei der Union Mittelständischer Unternehmen (UMU), Stichwort: Mittelstandspreis 2005, Edelsbergstraße 8, 80686 München, eingereicht
werden. Die Entscheidung über den mit 2500 Euro dotierten Preis trifft eine hochkarätig besetzte Jury aus Top-Vertretern der UMU und ihrer Verbände
sowie externer Experten wie etwa Unternehmensberater Roland Berger.

Neues Geschäftsmodell für handwerk.de

Nach dem Verkauf der insolventen Handwerk.de-AG (impulse 07/2004) gewinnt das neue Geschäftsmodell des Investors Konturen: „Handwerk.de soll einer der führenden Anbieter der elektronischen Vergabe (E-Vergabe)
von Aufträgen werden“, sagt Jochen Klüppel für den neuen Eigentümer, die Magellan Vermögensverwaltung GmbH (MGV). Und eine „neutrale und offene“ Plattform werden, die öffentliche wie private Auftraggeber sowie
Auftragnehmer vor allem aus dem Bau- und Ausbaugewerbe zusammenbringt.

Dazu will der neue Betreiber die bereits existierende Datenbank mit einigen tausend registrierten Betrieben erheblich ausbauen.
Firmenchefs, die per E-Vergabe Aufträge bekommen wollen, müssen dort – gegen Gebühr – verzeichnet
sein. Damit diese sich rechnet, sollen verstärkt öffentliche Auftraggeber für die E-Vergabe gewonnen werden.

Lobby-Politiker

Wolfgang Gerhardt ließ sich jüngst in den Aufsichtsrat des international operierenden Ingenieurdienstleisters Rücker AG wählen – um durch seine „engen Kontakte zu Politik und Wirtschaft positiven Einfluss auf die Geschäfte des Unternehmens zu nehmen“, so die Firma. Interessenkollisionen mit seinem
Mandat sieht Gerhardt nicht: „Ich greife ja nicht
ins operative Geschäft ein.“

Ebenfalls keine Kollisionen erkennt Brandenburgs
Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Mit Jürgen Simmer hat der CDU-Politiker einen
„Beauftragten für Sonderaufgaben des Standortmarketings“ berufen, der zugleich Chef-Lobbyist der Babcock Hitachi Europe in Berlin ist.

Die Ausbildungsplatzabgabe bleibt Schreckgespenst am Unternehmerhimmel: Hauptgeschäftsführer
des Industrieund Handelskammertags (DIHK), Martin
Wansleben, hat gegenüber Abgeordneten Zweifel geäußert, dass die Abgabe bis Ende 2005 ruht. SPD-Chef Franz Müntefering habe dies zwar schriftlich zugesichert. Aber Garantien gebe es nicht, so Wansleben.

Details zu diesen Artikeln und weitere Meldungen im Politikmagazin können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2004, Seite 130, nachlesen.

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