Diverses Den Preisdruck weiterreichen

Metalle, Benzin, Diesel - der Preisanstieg im Einkauf ist dramatisch. Doch wie gibt man die Teuerung an die Abnehmer weiter?

Einkaufen soll auch Spaß machen. Deshalb hat sich die Firma Wanzl im bayerischen Leipheim ganz der Bequemlichkeit des Shoppings verschrieben. Als Weltmarktführer sorgt sie dafür, dass Verbraucher überall mit stabilen, leicht lenkbaren Einkaufswagen durch die Regalreihen der Supermärkte ausschwärmen können.

Das Einkaufen macht den Managern der Firma Wanzl derzeit indes nur wenig Spaß. Denn sie müssen Stahldraht kaufen. Draht für die Herstellung von Einkaufswagen. 50.000 Tonnen jährlich. Aber Draht ist knapp und teuer. Seit 2004 ist der Preis für Walzstahl um 41 Prozent gestiegen.

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Nicht nur der Preis für Stahl ist unglaublich geklettert. Alle Metalle haben sich exorbitant verteuert: Aluminium plus 78 Prozent, Kupfer plus 230 Prozent, Zink plus 250 Prozent. Und nicht nur Metalle. Benzin zog um 26 Prozent an, Diesel um 30 Prozent, Heizöl um 73 Prozent. Und alle Einkäufer stehen wie die Firma Wanzl vor der Frage: Wie lässt sich der Preisdruck auf der Beschaffungsseite an die Abnehmer weiterreichen? impulse hat verschiedene Wege unter die Lupe genommen.

Der nahe liegende Weg: die eigenen Verkaufspreise erhöhen. Doch leichter gesagt als getan. In Zeiten, wo Kunden eher Preisreduktionen verlangen, sind Anhebungen schwer durchsetzbar. Jedenfalls meist nicht in der gebotenen Höhe. Doch mit überzeugender Argumentation verbessern sich die Chancen, dass der gewünschte Dreh an der Preisschraube gelingt.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2006, Seite 58, nachlesen.

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