Diverses Der Liechtenstein-Rabatt

Hans Eichel legt noch eins drauf. Die Steueramnestie gilt nicht nur für Kapitalanleger mit schwarzen Auslandskonten. Oder für Unternehmer mit "kreativer Buchführung" (impulse 07/2004). Der Finanzminister verzichtet jetzt für Vermögen aus Stiftungen in Liechtenstein auch auf die teure Schenkungsteuer.

In der Tat ein verlockendes Angebot: Wer im Fürstentum Millionenvermögen gebunkert hat, kann das Geld jetzt zurückholen – straffrei und
zu Sonderkonditionen. Die Offerte kommt allen Kapitalbesitzern zupass, die dringend Geld für die Firma brauchen oder sich nicht länger vor den
Fahndern ducken wollen. „So günstig wird man das nie wieder glattziehen können“, resümiert Steueranwalt Karsten Randt von der Bonner Kanzlei
Flick Gocke Schaumburg.

Auf den Stiftungskonten sind jeweils bis zu 100 Millionen Euro geparkt – Geld, das die Bundesrepublik vor allem in den 70er und 80er Jahren verlassen hat. Und von den Kapitalerträgen
sieht Eichel bislang keinen Cent. Doch das könnte sich ändern.

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Den kompletten Artikel und Informationen darüber, wie die Stiftung funktioniert, können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 100, nachlesen.

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