Diverses Der Mann für die kleinen Leute

Jürgen Rüttgers ist die Hoffnung der Union: Gewinnt er im Mai die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, sieht sich Angela Merkel schon fast im Kanzleramt. Oder will er dann selbst nach Berlin?

impulse: Herr Rüttgers, wenn Sie die NRW-Landtagswahlen im Mai gewinnen – hat dann
die Union einen weiteren Kanzlerkandidaten?

Rüttgers: Nein. Ich kann nicht Ministerpräsident in Düsseldorf werden und
ein Dreivierteljahr später sagen, ich gehe
dann doch lieber nach Berlin.

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Sollten Sie aber verlieren, läge
dann Stoiber wieder vorn?

Die NRW-Landtagswahl hat nichts mit der Kanzlerkandidatur der Union zu tun. Sie hat indes etwas zu tun mit der Frage, ob Gerhard Schröder 2006 Kanzler bleibt. Verlieren wir in NRW, steigen
seine Chancen. Gewinnen wir – und davon gehe ich aus –, dann stellen wir auch die neue Regierung in Berlin.

Warum lassen Sie nicht die Parteimitglieder über die Kanzlerkandidatur der Union entscheiden?

Von dieser Debatte halte ich gar nichts.
Wir werden Anfang 2006 zu einer einvernehmlichen
Entscheidung zwischen CDU und CSU kommen. Und wir sind gut beraten, diese Diskussion nicht früher
zu eröffnen. Es würde uns nur monatelange
interne Debatten und Angriffe von außen bringen.

Es geht aber jetzt schon drunter und drüber in der Union. Brauchen Sie nicht mehr Rückenwind aus Berlin, um in NRW zu gewinnen?

Die Union muss in der Tat geschlossen in das neue Jahr gehen. Und das kriegen wir auch hin …

Das komplette Interview können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2005, Seite 36, nachlesen.

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