Diverses Der Reichtum einer neuen Unternehmergeneration

Leben, um zu arbeiten - oder arbeiten, um zu leben? Eine Generation junger Unternehmer misst ihren Wohlstand nicht mehr in Euro oder Dollar, sondern an einem vergessenen Wert: freier Zeit.

Wenn Sie jeden Tag schön brav acht Stunden arbeiten, bringen Sie es irgendwann vielleicht zum Chef und dürfen täglich zwölf Stunden arbeiten. Das wusste schon der amerikanische Dichter Robert Frost. In seinem Buch „Die 4-Stunden-Woche“ stellt Timothy Ferriss eine neue Gattung des Unternehmers vor. Eine, die in den vergangenen zehn Jahren still und heimlich in Geschäftsvierteln, Business-Schools und Vorstadtgaragen entstanden ist. Frauen und Männer aller Altersklassen und unterschiedlichster Herkunft gehören dazu. Und sie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht vom traditionellen Bild eines Unternehmers: Freizeit und Spaß sind ihnen wichtiger als Gewinnmaximierung, sie stellen geografische Mobilität über das Anhäufen von Vermögen und regelmäßigen monatlichen Cashflow über die unsichere Aussicht, in 20 Jahren mit einem Börsengang reich zu werden. Ihr Onlineunternehmen steuern sie nicht vom Geschäftsviertel einer westlichen Großstadt aus, sondern von einer Skipiste in Argentinien oder einem Küstendorf in Thailand.

Über den Autor
Emmanuel Vayleux, 23, hat an der Management-Uni HEC Paris und der Uni Bocconi studiert. Er arbeitete als Steward für Air France, entwickelte den Businessplan einer Designer-Website in New York, war Teil eines Werbeagentur-Strategieteams in Rio de Janeiro und gründete in Paris eine Blutspenderorganisation. Er reichte diesen Text beim Essaywettbewerb St. Gallen Wings of Excellence Award ein.

Die Philosophie und das Lebensmodell dieser Unternehmer dürften für einige von uns die Sicht auf die eigene berufliche Laufbahn revolutionieren. Dennoch finden sich auf dem überschwemmten Markt für Wirtschaftsbücher kaum Titel, die sich mit dieser Gruppe neuer Unternehmer befassen. Willkommen in der Subkultur der Neuen Reichen!

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Die Neuen Reichen nennen sich nicht reich

Der Amerikaner Douglas Price verkauft Musikern und Filmproduzenten über das Internet akustische Effekte, die schwer zu finden sind. So verdient er mit wenigen Stunden Arbeit pro Monat im Schnitt 10.000 Dollar. Seine Hauptbeschäftigung ist Reisen und Blogs schreiben.

Der Australier Dale Begg-Smith, 2006 Goldmedaillengewinner im Moguls-Freestyle-Skifahren bei den Olympischen Spielen in Turin, führte während der Olympia-Vorbereitung nebenbei als Co-Chef eine Onlinewerbeagentur.

Die Neuen Reichen nennen sich nicht reich, weil sie Wohlstand herkömmlicher Definition anhäufen, gemessen in Euro oder Dollar. Zwar geht es einigen von ihnen dank ihrer Unternehmen finanziell sehr gut, aber als reich betrachten sie sich aus einem anderen Grund: weil sie jede Menge Zeit haben und mobil sind. Das ist die Art von Lohn, die sie von einer harten unternehmerischen Tätigkeit erwarten. Der überarbeitete, erschöpfte, aber erfolgreiche Unternehmer, der in den paar freien Stunden, die er sich pro Monat gönnt, einen italienischen Luxusschlitten vor dem Golfklub parkt, ist nach dem Wertesystem der Neuen Reichen kein erstrebenswertes Ziel. Und genau diese unorthodoxe Philosophie, die auf dem scheinbar vergessenen Wert der Freizeit aufbaut, macht das Neue dieses Unternehmertums aus. Dabei sind die Regeln, nach denen die Neuen Reichen leben, wahrscheinlich so alt wie der Kapitalismus selbst.

Im Mittelpunkt steht ein anderes Wertesystem, das auf Glück und Erfüllung zielt und der in den westlichen Gesellschaften vorherrschenden Meinung widerspricht, Zeit sei weniger wert als Einkommen. Im Gegensatz zu Geld ist Zeit aber keine erneuerbare Ressource. Und doch wird sie von vielen in nicht erfüllenden Aufgaben, Jobs und Beziehungen verschwendet. Die Doktrin der Neuen Reichen erinnert an die antiken Prinzipien der Stoiker: „Das Leben ist lang, wenn man es zu gebrauchen weiß“, schreibt Seneca in seiner berühmten Schrift „Von der Kürze des Lebens“. „Den einen hält unersättliche Habsucht gefangen, ein anderer verausgabt seine Geschäftigkeit in überflüssigen Anstrengungen“, heißt es darin weiter. Natürlich müssen wir für uns und unsere Familien ein komfortables Einkommen sichern. Doch man sollte überwiegend das tun, was einen im Leben am meisten begeistert. Optimal ist es natürlich, wenn diese Begeisterung durch den Beruf entsteht, aber für die Mehrzahl von uns wird die Arbeit nie zum endlosen Quell der Erfüllung werden.

Das Leben genießen

Doch die etablierten und sich gegenseitig verstärkenden gesellschaftlichen Normen tragen dieser Tatsache offenbar nicht Rechnung und führen uns auch nicht zu dem, was wirklich am wichtigsten ist. Selbst die erfolgreichsten Unternehmer wünschen sich, sie verbrächten mehr Zeit mit Dingen, die ihnen wirklich Spaß bereiten, und die meisten vertagen die Erfüllung ihrer Träume – auf die Zeit nach einem möglichen Börsengang oder wenn endlich der Ruhestand erreicht wurde. Haben sie denn alle vergessen, dass sie möglicherweise keinen dieser Punkte erreichen werden? Wir müssen dieses erlernte Schuldgefühl ablegen, das uns überkommt, wenn wir unser Leben in vollen Zügen auskosten – denn das Leben ist schnell vorbei. Seneca schreibt, nichts beschäftige den Geschäftigen so wenig, wie zu leben, und nichts sei schwieriger zu erlernen. Für die Neuen Reichen besteht das Ziel darin, das Leben zu genießen, während sie gleichzeitig ein Unternehmen führen.

Aber wie? Wie schaufeln wir uns Zeit frei für Beschäftigungen, die uns erfreuen, während wir uns gleichzeitig die Grundlage für ein sehr bequemes Leben sichern? Vor zehn Jahren war es für viele noch ein Traum, mittlerweile ist es dank einer Reihe von Faktoren, in deren Mittelpunkt das Internet steht, in greifbare Nähe gerückt. Die Neuen Reichen sind allesamt Eigner von Unternehmungen, die einzig im Internet existieren. Im Gegensatz zu traditionellen Unternehmen ermöglichen Onlinefirmen zwei Dinge, die die Spielregeln grundlegend verändern.

Sind die Neuen Reichen ein neuer Unternehmertyp?

Der erste Faktor ist Unabhängigkeit. Ein Internetunternehmen bedarf sehr geringer Investitionen und ist vergleichsweise einfach gegründet. Auch werden weniger Kapital oder Hilfe von Dritten benötigt. Für das, was die Neuen Reichen suchen, stellt es eine ideale Form von Unternehmertum dar. Zudem bestehen bei Onlineunternehmen nur sehr wenige Einschränkungen hinsichtlich des Standorts, von dem aus Manager arbeiten können. Anders gesagt: Der Internetunternehmer macht ein und dasselbe Einkommen, unabhängig davon, ob er von Paris aus arbeitet (wo eine möblierte Zweizimmerwohnung schon mal 4000 Dollar kosten kann und ein Drei-Gänge-Menü mit 30 Dollar zu Buche schlägt) oder von Buenos Aires (wo dieselben Dinge ein Drittel kosten). Ein hohes Maß an Mobilität kann in Kombination mit günstigeren und effizienteren Reisemöglichkeiten die Kaufkraft einer beliebigen Summe vervielfachen – speziell dann, wenn es sich um ein „ausgelagertes“ Einkommen handelt. Timothy Ferriss machte diesen Ansatz unter dem Begriff Geo-Arbitrage bekannt. Seiner Definition zufolge handelt es sich dabei um die Möglichkeit, globale Preis- und Währungsunterschiede gewinnbringend oder für den eigenen Lebensstil zu nutzen.

Der zweite Faktor ist, dass Unternehmer viel besser in der Lage sind, Arbeit auszulagern. Zeitraubende Aufgaben fremd zu vergeben war im 20. Jahrhundert fast ausschließlich das Vorrecht großer, etablierter Konzerne. Das Internet hat in den vergangenen zehn Jahren die Tore geöffnet für ein gewaltiges, nicht ausgeschöpftes Potenzial an Möglichkeiten in allen Ecken der Welt, das clevere Unternehmer zu ihrem Vorteil nutzen können. Dass daraufhin Dienste entwickelt wurden, die es den Menschen erlauben, zu interagieren und miteinander Geschäfte zu machen, war der entscheidende Schritt, der es den Neuen Reichen ermöglichte, Zeit freizusetzen. Vom Einrichten einer Website bis hin zum Kundendienst oder der Auftragsabwicklung – praktisch jeder Schritt kann in einen Teil der Welt ausgelagert werden, wo die Fähigkeiten in ausreichendem Maße vorhanden sind und die Arbeitskosten niedriger sind. Outsourcing und Crowdsourcing, also die Einbeziehung der Masse der Internetnutzer, ermöglichten den zeitsparenden, mobilen Lebensstil. Und das ist auch die zweite Facette der Geo-Arbitrage.

Was muss ein Unternehmer schon machen?

Nehmen wir das Beispiel eines amerikanischen Unternehmers, der auf dem US-Markt via Internet Bekleidung verkaufen möchte. Der Eigentümer kann seinen indischen Assistenten (über Brickwork India unter Vertrag genommen) eine Marktanalyse durchführen oder für zehn Dollar die Stunde Werbetexte formulieren lassen, kann Subunternehmer aus Bangladesch (über eine Google-Anzeige gefunden) die Kleidung herstellen lassen und einen Grafikdesigner aus Brasilien (über den Personal-Outsourcer Elance gefunden) für 15 Dollar die Stunde die Website entwerfen lassen. Eine automatisierte, provisionsabhängige Google-Adwords-Kampagne lockt dann Kunden an, um die sich das in Kanada sitzende Callcenter 24-7 Intouch für weniger als einen Dollar pro Minute kümmert. Für etwa zwei bis drei Prozent der Auftragssumme nimmt ein Dienstleister die Aufträge an und liefert sie aus. Der Eigentümer muss den Platz am Rechner nicht verlassen und benötigt wenig mehr als eine Vertrautheit mit der Technik. Dank Online-Projektmanagementsoftware wie Basecamp kann er die gesamten Abläufe reibungslos koordinieren. Alle Lieferanten – selbst die ohne eigene Kreditkarte – kann er über den Internetbezahldienst Paypal bezahlen.

Das soll natürlich nicht die Rolle des Unternehmers in diesem Fall abwerten. Er liefert für das Produkt oder die Dienstleistung die wertvolle Idee, baut das Unternehmen auf und ist die Klammer, die den ganzen Laden zusammenhält. Doch der Beitrag der Neuen Reichen liegt in der bahnbrechenden Erkenntnis, dass sich der Unternehmer dank modernster technischer Innovationen aus seinem eigenen Geschäft zurückziehen kann. Er beschränkt sich darauf, zu überwachen und strategische Entscheidungen zu treffen – was weniger zeitaufzehrend ist. Wenn die Firma gegründet ist und den Dienstleistern klare Anweisungen gegeben wurden, kann das Geschäft praktisch automatisch laufen, unabhängig davon, ob das Internetunternehmen Sportzubehör verkauft oder Lern-DVDs. Das Unterfangen ist eine reine Ertragsmaschine, die der Eigner möglichst zu automatisieren sucht, während er seine Kaufkraft im Ausland vervielfacht. Genauso verdienen unser anfangs beschriebener Mann für akustische Effekte, der die Welt umreist, und der Ski-Champion wie auch Tausende anderer derzeit ihren Lebensunterhalt – und prägen einen Lebensstil.

Sind die Neuen Reichen ein neuer Unternehmertyp? Barbara Bird unterschied 1988 in einer Typenbestimmung zwischen „Handwerker-Unternehmern“ und „verwaltenden Unternehmern“. Die erste Kategorie verfolgt laut Bird nicht wirtschaftliche Ziele wie Autonomie oder Unabhängigkeit. Für sie ist das Geschäft ein Vehikel, um auf eine bestimmte Art zu leben – ohne Boss und ohne sinnlose Aufgaben. Doch ihre Vorliebe dafür, etwas zu tun und technische Arbeit zu erledigen (inklusive Kundenkontakt, Herstellung, Wartung und Kontakt zu den Lieferanten) unterscheidet sie von den Neuen Reichen, bei denen der Schwerpunkt eher auf dem Stil des verwaltenden Unternehmers liegt: Umgang mit Mitarbeitern, Dokumentation, Finanzierungen sichern, planen. Denselben verwaltenden Unternehmern wird in Studien aber beständig unterstellt, ihr Hauptinteresse sei es, „viel Geld zu verdienen“. Das unterscheidet sie von den Neuen Reichen. So betrachtet, könnte man sagen, dass die Neuen Reichen in der Tat eine neue Form von Unternehmern sind – ein Mischmodell ohne Vorgänger.

Warum arbeiten wir?

Sind sie die neuen Unternehmer? Ist ihr neues Geschäftsmodell langfristig tragfähig und auf jeden anwendbar? Eine Überlegung gilt der Zuverlässigkeit. Selbst wenn man externen Dienstleistern in Sachen Kompetenz (auf Elance.com wird jeder Auftrag öffentlich geprüft und bewertet, sodass Referenzen für künftige Auftraggeber entstehen) und Vertraulichkeit (darauf geht Thomas Friedman in seinem Bestseller „Die Welt ist flach“ ein) trauen kann, müssen immer noch Zeit und Mühe aufgewendet werden, die richtigen Partner mit dem nötigen Fachwissen zu finden, zu formen und zu kontrollieren. Ein weiteres Problem sind steigende Arbeitskosten, die mit dem starken Wachstum in Schwellenländern einhergehen. Jetzt rentiert es sich für einen Unternehmer, der 100 Dollar die Stunde verdient, zeitraubende Aufgaben für 15 Dollar die Stunde nach Indien auszulagern. Aber was, wenn die Löhne dort auf 30 Dollar oder 50 Dollar pro Stunde steigen? Wenn Outsourcer mit ihrem Modell überleben wollen, müssen sie eine Lösung für dieses Problem finden. Ein anderes großes Manko ist die Sprache: US-Unternehmer können Callcenter-Dienstleistungen oder Werbetexte in Indien für einen Bruchteil des US-Preises einkaufen, aber für Unternehmen, die den italienischen oder den deutschen Markt bedienen, ist das schon schwieriger.

Der unkonventionelle Ansatz der Neuen Reichen, Unternehmen als reine Ertragsmaschinen zu betrachten, klingt wie ein Affront gegen die traditionelle Sicht von Unternehmertum als Berufung, als einzigartige und edle Art und Weise, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Der Unternehmer Guy Kawasaki schrieb, der beste Grund für eine Unternehmensgründung sei es, etwas Sinnvolles zu schaffen, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten, durch die die Welt ein bisschen besser wird. Das mag ja sein, aber die Neuen Reichen haben auch erkannt, dass sich die Vertreter ihrer Gruppe geografisch nicht eingrenzen lassen, sondern in jedem Winkel der Erde zu finden sind – dort ermöglichen sie Menschen, Geld zu verdienen und ihre Fähigkeiten einzusetzen. Es stimmt schon: Das Modell der Neuen Reichen funktioniert nur, weil sie in den westlichen Gesellschaften eine Minderheit sind. Aber zeichnen sich Chancen nicht genau dadurch aus?

Warum arbeiten wir? Was lässt sich im Leben durch Arbeit – und nur durch Arbeit – erreichen? Jean-Baptiste Say prägte im 19. Jahrhundert den Begriff des Unternehmers. Seine Funktion liege darin, „ökonomische Ressourcen aus dem Bereich der niedrigen in den Bereich höherer Produktivität zu verschieben und so einen größeren Ertrag zu erwirtschaften“. Aber was für einen Ertrag erwarten wir? Das Denken der Neuen Reichen läuft auf sehr einfache, persönliche Fragen hinaus – und verändert doch auf Dauer die Art und Weise, wie wir uns Unternehmertum ausmalen. Still und leise lässt sich das Phänomen beobachten, dass Zeit wieder zu ihrem Recht kommt. Und auch wenn niemand sagen kann, ob dies Bestand haben wird, inspiriert dies doch viele neue Unternehmer, die ausgetretenen Wege zu verlassen.

Wertestudie „Die nächste Unternehmergeneration“
Umfrage
Haben junge Unternehmer tatsächlich andere Werte, wie Emmanuel Vayleux schreibt? Ändert sich gerade ihr Selbstverständnis? Zusammen mit der Zeppelin University und der Stiftung Familienunternehmen befragt impulse in einer großen Wertestudie junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren aus Unternehmerfamilien. Was hat „Deutschlands nächste Unternehmergeneration“ geprägt? Wie werden sie die Wirtschaft – und die Gesellschaft – in Zukunft verändern?
Mitmachen
Je mehr Teilnehmer mitmachen, desto aussagekräftiger und differenzierter sind die Ergebnisse. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt etwa zehn Minuten in Anspruch. Fragebögen können Sie in der Redaktion anfordern (Tel. 040/319.90-584, chefredaktion@impulse.de) oder auch direkt im Internet ausfüllen: www.zeppelin-university.de/wertestudie. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet.
Kontakt
Sollten Sie Fragen haben oder die Ergebnisse der Umfrage zugesendet bekommen wollen, wenden Sie sich bitte an die Redaktion oder an die Universität: Tina Egolf, t.egolf@zeppelin-university.net.
Aus dem Magazin
Dieser Beitrag stammt aus der impulse-Ausgabe 07/2010.

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