Diverses Der Teufel steckt im Detail

Der Teufel steckt im Detail

Der Teufel steckt im Detail

Als sich Helga Bailey über eine Kostenrechnungssoftware informierte, erkannte die Münchner PR-Unternehmerin ihr eigentliches Problem: Sie verfügt über keine aussagefähigen Prognosen zur künftigen Entwicklung, etwa mit Blick auf Auftragslage oder Liquiditätsbedarf. Und das, obwohl das Rechnungswesen einwandfrei funktioniert und der Steuerberater die Daten zuverlässig aufbereitet.

Unternehmerin Bailey löste dieses Dilemma, indem sie auf freier Basis einen Controller engagierte. Seitdem weiß sie jederzeit, mit welchen Finanzmitteln sie kalkulieren kann, wie es um die Auslastung ihrer 20 Leute bestellt ist und was einzelne Projekte erwirtschaften. Zusatzvorteil der externen Lösung: „Die Mitarbeiter akzeptieren solche Zahlenwerke eher, wenn sie von einem externen Fachmann kommen“, sagt Bailey.

Die meisten Firmen vergleichbarer Größe gehen allerdings einen anderen Weg. Sie übertragen die Aufbereitung ihrer Zahlen kurzerhand dem Steuerberater – und kümmern sich nicht weiter darum. Doch dessen Dokumentationspflicht ist noch lange keine Garantie für die frühzeitige Aufdeckung von Fehlentwicklungen. Dazu sind die Kennzahlen der üblicherweise erstellten Betriebswirtschaftlichen Abrechnung (BWA) oder der Bilanz nicht detailliert genug. Sie beinhalten keine Planung. Und vor allem vergeht meist zu viel Zeit, bis der Chef die Zahlen überhaupt zu sehen bekommt – was in der Praxis nicht selten zu unvorhergesehenen Liquiditätskrisen führt.

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In der impulse-Ausgabe 09/2004 finden Sie ab Seite 52 neben dem vollständigen Artikel auch einen Vergleich von Steuerberatern und Controllern.

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