Diverses Der Wettbewerb

Mehr zur Jury, den Wettbewerbsbedingungen und zur Anmeldung.

Der „Artus-Preis für Entbürokratisierung“ basiert auf der Erfahrung, dass im Unternehmensalltag die Bürokratie noch immer ein maßgeblicher Hemmschuh für geschäftlichen Erfolg und reibungslose Investitionen sein kann. Die Versicherungsmaklergruppe ARTUS AG und das Wirtschaftsmagazin impulse sind davon überzeugt, dass es bundesweit inzwischen eine ganze Reihe von Beispielen gibt, in denen sich das traditionelle Bild von verkrusteten und ineffizienten Behörden bereits gewandelt hat. Diese Behörden berücksichtigen die Wünsche und Bedürfnisse von Unternehmen in vorbildlicher Weise – ohne dabei Recht und Gesetz zu missachten.

Wir sind auf der Suche nach solchen positiven Beispielen in Deutschland, um mit deren besonderen Hervorhebung Maßstäbe zu setzen und Ansporn zu geben. Es geht darum Leuchtturmprojekte zu identifizieren, in denen Verwaltungen effizient und unbürokratisch die Anliegen von Unternehmern bearbeiten. Ausgezeichnet werden soll der erfolgreiche Bürokratieabbau von unten, in Städten und Gemeinden, Landratsämtern, Regierungspräsidien und auch in Ministerien. Der Standortwettbewerb erhält damit gleichzeitig eine kleine, aber wichtige neue Facette. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf unbestreitbare internationale Aspekte dieser Frage.

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Die Wirtschaft als Entscheider

Bei der Suche nach Deutschlands besten Beamten zählt in erster Linie das Votum der Wirtschaft. Vorschlagsberechtigt sind Unternehmen und Freiberufler aus ganz Deutschland. Sie können Behörden (aus Städten und Gemeinden, Regierungspräsidien, Landratsämtern, Landes- sowie Bundesministerien) benennen, die aus Ihrer Sicht beispielhaft agieren. Die Überzeugungskraft des Vorschlags steigt, wenn ein vorschlagendes Unternehmen noch positive Voten weiterer Firmen anfügen kann.

Behörden können sich auch selbst bewerben. Sie müssen allerdings zwei Unternehmen oder Freiberufler angeben, die ihr vorbildhaftes Verhalten bestätigen.

Die Erfolgskriterien

Entscheidet für die Beurteilung sind die positiven Beispiele von unternehmerfreundlich agierenden Behörden. Das können zum Beispiel sein:

  • moderne Verwaltungsstrukturen
  • schnelle und effiziente Genehmigungsverfahren z.B. durch ein „Lotsen-System“
  • vorbildliche und transparente Vergabe von öffentlichen Aufträgen
  • unternehmerfreundliche Gestaltung von kommunalen Abgaben und Auflagen
  • dynamische Entwicklung von Gewerbeflächen
  • sehr gute Kommunikation zwischen Behörde und örtlicher Wirtschaft
  • besondere Zahlungsmoral

Die Jury

Über die Vergabe der Auszeichnungen entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury mit sechs Mitgliedern. Die Jury wird nach keinem fertigen Raster entscheiden, sondern sich von dem vorbildhaften Charakter von Beispielen aus der Praxis leiten lassen.

Den Vorsitz hat der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus.

Weitere Mitglieder sind:

  • Wendelin von Boch-Galhau, Villeroy&Boch
  • Wolfgang Grenke, Grenke Leasing
  • Professor Axel G. Schmidt, Institut für Mittelstandökonomie an der Universität Trier
  • Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender Jenoptik AG
  • Friedrich Ganz, Vorstandsvorsitzender Artus AG
  • Gerd Kühlhorn, Chefredaktion impulse

Die Auszeichnungen

In dem Wettbewerb werden die zehn vorbildlichsten Behörden ausgezeichnet. Die Auszeichnungen erfolgen im Rahmen einer Feierstunde in Berlin. Die ersten drei Plätze sind darüber hinaus dotiert.

  • 1. Preis 15.000 Euro
  • 2. Preis 10.000 Euro
  • 3. Preis 5.000 Euro

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