Diverses Deutsch wirbt besser

Anglizismen in Werbesprüchen wie "Fly high, pay low" von Billigflieger Germanwings oder "Come in and find out" von Parfümeriebetreiber Douglas rufen bei Konsumenten keine besondere Aufmerksamkeit mehr hervor. Der Grund: Die Slogans sind alltäglich geworden. Das ergaben Untersuchungen im Rahmen einer Diplomarbeit.

Dabei untersuchte Diplomandin Isabel Kick die Stärke der durch Werbung ausgelösten Gefühle beim Abspielen englischer und deutscher Werbetexte. Eines der Ergebnisse: Deutschsprachige Slogans erzeugen mehr Aufmerksamkeit als englischsprachige, und das unabhängig von Alter, Geschlecht und Bildung der Testpersonen.

Diese Studie bestätigte eine Untersuchung des Kölner Marktforschungsunternehmens Endmark. Danach verstehen die Konsumenten englische Werbeslogans teilweise oder sogar völlig falsch. Fazit: Mit Formulierungen in Deutsch lassen sich sprachliche Feinheiten und Wortwitz
besser und verständlicher verpacken und aus der Masse der Werbung hervorheben.

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Den kompletten Artikel zu „Deutsch wirbt besser“ finden Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 32.

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