Diverses Deutsche Unternehmer glauben an Gott

Ohne christliche Werte geht es nicht: Zwei Drittel der deutschen Mittelständler sind gläubige Christen - bei unternehmerischen Entscheidungen allerdings spielt der eigene Glaube keine Rolle. Die impulse-Umfrage zeigt außerdem, ob es für gläubige Unternehmer eine moralische Grenze für das persönliche Einkommen gibt. Und: Welche Rolle Renditen spielen.

Zwei Drittel (66 Prozent) der mittelständischen Unternehmer in Deutschland glauben an Gott. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Forsa-Institut unter 508 Teilnehmern im Auftrag von impulse durchgeführt hat. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Unternehmer, die an Gott glauben, gaben allerdings an, ihr Glaube spiele bei den eigenen unternehmerischen Entscheidungen keine bedeutende oder nur eine geringe Rolle. Ein Widerspruch zwischen der Gewinnmaximierung in der Wirtschaft und dem Glauben an Gott besteht lediglich für gut ein Viertel (28 Prozent) der gläubigen Befragten.

Wie die Umfrage weiter zeigt, gibt es für die knappe Mehrheit (52 Prozent) aller befragter
Unternehmer eine moralische Grenze für die Höhe der persönlichen Einkommen. Von den
gläubigen Unternehmern ist die Hälfte (50 Prozent) dieser Meinung, von den nicht gläubigen
sogar die Mehrheit (56 Prozent).

Anzeige

Von den Unternehmern, die eine moralische Grenze für persönliche Einkommen sehen, hält
gut jeder Fünfte (22 Prozent) einen Betrag bis 500.000 Euro pro Jahr für gerechtfertigt. Mehr
als ein Viertel (28 Prozent) meint dagegen, ein Jahreseinkommen bis zu einer Million Euro sei
akzeptabel. Für etwa jeden sechsten Befragten (16 Prozent), der bei dem persönlichen
Einkommen eine moralische Grenze zieht, liegt diese jenseits einer Million Euro, rund ein
Drittel (34 Prozent) machte hierzu keine Angabe.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...