Diverses Die 100 produktivsten Familienfirmen

Standort Deutschland - ein Trauerspiel? Mitnichten! Die meisten der großen deutschen Familienunternehmen strotzen vor Kraft. Viele haben in den letzten zehn Jahren ihre Produktivität phänomenal gesteigert - um ihre Wettbewerbsfähigkeit muss einem da nicht bange sein. Und von den Besten lässt sich zudem eine Menge lernen. 15 Fallstudien mit Strategien zum Nachmachen.

Hans-Werner Sinn, Chef des Ifo-Instituts in München, stellte unlängst die Frage aller Fragen: „Ist Deutschland noch zu retten?“ Auf 560 Seiten seines Bestsellers liefert er die Antwort – ja. Und kaum ein Begriff taucht in seiner Expertise so häufig auf wie das Wort „Produktivität“, genau 47-mal.

Deutschlands vielleicht klügster Wirtschaftsprofessor hat den Nagel auf den Kopf getroffen – wenn man eine Wirtschaftsnation retten will, ist die Produktivität die zentrale Stellschraube. Sie entscheidet über das Wohl und Wehe von Unternehmen – und damit der ganzen Volkswirtschaft. Und weil diese Kenn­ziffer so wichtig ist, haben impulse, die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar und die Intes-Beratung für Familienunternehmen in Bonn die großen deutschen Familienunternehmen auf den Prüfstand gestellt.

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Welche dieser Firmen haben in den letzten zehn Jahren ihre Leistung am stärksten erhöht? Mit welchen Strategien haben sie dies geschafft? Und wie stehen diese fami­liengeführten Unternehmen da im Vergleich zu anonymen Publikums-Aktiengesellschaften? Das sind die Kernfragen, denen ein achtköpfiges Rechercheteam vier Monate lang nachging. Jetzt liegt das Ergebnis vor: die erste umfassende Untersuchung über die Entwicklung der Produkti­vität (definiert als Pro-Kopf-Umsatz) der großen Familienfirmen.

Die Fakten sind spannend, ja geradezu aufregend, weil das Thema in enger Verbindung mit dem aktuellen Hauptproblem der deutschen Politik steht: Arbeitslosigkeit. „Wir führen in Deutschland eine ökonomisch unsinnige Diskussion um den Abbau von Arbeitsplätzen wegen angeblich zu hoher Löhne“, empört sich Pro­fessor Peter Witt von der WHU, „aber es kommt gar nicht in erster Linie auf die Löhne an, sondern auf die Produktivität.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2006, Seite 16, nachlesen.

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