Diverses Die 50 erfolgreichsten Familienunternehmen

Sie stehen für 212 Milliarden Euro Umsatz und fast eine halbe Million neuer Mitarbeiter: impulse zeigt die Unternehmen, die in den letzten zehn Jahren die meisten Leute dazugewonnen haben - und wie sie dies geschafft haben.

Die Riesen Lidl, Schaeffler und Würth führen die Riege der wachstumsstärksten Familienunternehmen aller Branchen an. So das Ergebnis einer impulse-Analyse der von aktiven Eigentümerfamilien gesteuerten Mittelständler. Gemeinsam mit der Intes Akademie für Familienunternehmen in Bonn hat impulse die 50 Firmen herausgefiltert, die seit 1994 den stärksten Personalzuwachs vermelden. Ob „organisch“ oder „zugekauft“ spielt für die Bewertung keine Rolle.

Zu den wichtigsten Aktivposten der Familienfirmen zählt die charismatische, werteorienterte Unternehmerpersönlichkeit. Prinzipiell lassen sich bei den dynamischen Familienfirmen drei unterschiedliche Wachstumspfade feststellen: Filialisierung, organisches Wachstum und Diversifizierung. Welchen Pfad welches der Top-50-Unternehmen warum eingeschlagen hat, lesen Sie im aktuellen impulse Heft.

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Die Plätze 1 bis 3:

Lidl (plus 55.000 Mitarbeiter)
Dieter Schwarz hat Lidl & Schwarz seit Anfang der 70er Jahre mit einer Mischung aus Marken- und No-Name-Artikeln zum größten Discounter Europas gemacht. Heute sollen seine 80.000 Leute rund 23 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Ziel: Konkurrent Aldi auch in Deutschland zu überholen. Für Nachfolge ist gesorgt: Die Dieter Schwarz Stiftung und seine zwei Söhne sollen das Geschäft in Zukunft leiten.

Schaeffler (plus 25.000 Mitarbeiter)
Als erstes Familienunternehmen wagte die Schaeffler-Gruppe die feindliche Übernahme eines börsennotierten Konkurrenten. Maria-Elisabeth Schaeffler und Sohn Georg wiesen Geschäftsführer Jürgen Geißinger an, FAG Kugelfischer zu schlucken. So entstand der zweitgrößte Wälzlager-Konzern der Welt (54.000 Mitarbeiter, 7 Milliarden Euro Umsatz).

Würth (plus 29 100 Mitarbeiter)
Zwar hat sich Professor Reinhold Würth aus der operativen Führung des weltgrößten Schraubenhändlers zurückgezogen, ist jetzt Vorsitzender des Beirats. Doch die Würth-Gruppe wächst kontinuierlich weiter, vor allem durch Einverleiben kleinerer Unternehmen. Stand heute: 42.000 Mitarbeiter, 5,5 Milliarden Euro Umsatz. Die Zukunft der Firma in Familienhand ist gesichert, und zwar über die Adolf-Würth-Stiftung. Matchzentrum ist der Stiftungsrat. Vorsitz: Reinhold Würth.

Lesen Sie hier die gesamte Liste der 50 erfolgreichsten Familienunternehmen

Den kompletten Artikel zu Deutschland erfolgreichsten Familienunternehmen können Sie in der August-Ausgabe von impulse, Seite 14, nachlesen.

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