Diverses Die dicksten Aufträge der Welt … und wie Unternehmer drankommen

1,2 Billionen Euro an Investitionsprojekten hat impulse weltweit recherchiert. Und sagt, wie deutsche Unternehmer den direkten Draht zu den großen internationalen Auftraggebern finden.

Die Firma Hermann Zinke ist genau das, was man ein solides kleines Unternehmen nennt – Chemikalienhandel in Bremen, vier Mitarbeiter, hundert Jahre Geschichte. Und doch mischt dieser Kleinbetrieb in der Bremer Altstadt bei Geschäften mit den Giganten des weltweiten Business mit – seit 20 Jahren agiert Zinke als Hoflieferant des Flugzeugbauers Airbus.

Und nicht nur das: Der hanseatische Traditionsbetrieb ist in der elitären Liste der „Approved Suppliers“ von Airbus gleichberechtigt neben US-Konzernen wie Eaton aus Ohio oder Honeywell aus New Jersey aufgeführt. Inhaber Wolfgang Winter hat eine bündige Erklärung für seinen andauernden Erfolg bei den Flugzeugbauern: „Man muss einfach nur besser und schneller sein als die Mitbewerber.“

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„Meine Firma ist zu klein, um sich an millionenschweren, gar internationalen Ausschreibungen zu beteiligen“ – dieses Argument gilt nicht. Denn nicht nur der Fall Zinke belegt: Die Hürden für den Einstieg ins Geschäft mit großen Abnehmern sind niedriger, als viele Geschäftsinhaber glauben. Und gerade jetzt bietet sich mittelständischen Firmen ein ideales Umfeld, um mit großen Auftraggebern anzubändeln. Oder zumindest den Versuch zu unternehmen, als Sublieferant an Teilaufträge von mil­liardenschweren Projekten heranzukommen. Denn die Unternehmen rund um den Globus strotzen vor Optimismus. Überall werden große, manchmal gigantische Projekte angepackt.

In einer aufwendigen Recherche hat impulse solche Groß­projekte in der ganzen Welt zusammengetragen. Zeitweise bis zu zehn Mitarbeiter mit perfekten Kenntnissen der Landessprachen und ebenso bewandert in den jeweiligen Landessitten haben Stück für Stück mehrere hundert Vorhaben untersucht.

Herausgekommen ist ein Dossier mit rund 250 Positionen, deren Gesamtsumme weit mehr als eine Billion Euro an Investitionsprojekten repräsentiert. In Deutschland, in Europa und im Rest der Welt. In Bauvorhaben, in Aufträgen für Schiffe und Flugzeuge, in Industrieprojekten. Wie, wenn nicht mit unbändiger Zuversicht, lassen sich diese gewaltigen Investitionsvorhaben erklären?

Die Liste stellt indes nicht nur eine schwer vorstellbare Euro-Größe mit zwölf Nullen (in 100-Euro-Scheinen übrigens ein Fußballfeld, dicht an dicht zwei Meter hoch gestapelt) dar. In dieser Liste steckt mehr drin: ein enormes Auftragspotenzial für deutsche Unternehmen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 18, nachlesen.

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