Diverses Die Franchise-Stars 2005

Für gute Geschäftsideen ist Deutschland ein erstklassiger Wachstumsmarkt. Das beweisen die besten Franchise-Unternehmen.

Die höchste Auszeichnung der deutschen Franchise-Branche, den impulse-Franchise-Geber-Preis, erhält in diesem Jahr die Fachhandelskette Tee-Gschwendner. Die Jury überzeugte das kontinuierliche Wachstum von gut fünf Prozent (120 Läden in Deutschland), die Entwicklung eines Flagship-Stores für Tee (250 Quadratmeter) sowie die internationale Expansion – von Brasilien bis Saudi-Arabien und USA.

Doch was wäre ein Franchise-Geber ohne erfolgreiche Franchise-Nehmer? Deshalb küren das Telekommunikationsunternehmen Mobilcom und impulse erstmals auch die besten Franchise-Gründer, die sich 2004 als Partner eines Systems selbständig gemacht haben.

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Das einstimmige Urteil der Jury fiel auf Lars Bobach, seit April 2004 Partner beim Sanierungsspezialisten Isotec. Der Jury – prominent besetzt mit Vertretern der KfW Mittelstandsbank, des Deutschen Franchise-Verbands, des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation der Uni Münster, des Franchise-Net und impulse – imponierte die junge Karriere des Leichlingers: Innerhalb der letzten zwölf Monate stellte Bobach fünf Mitarbeiter ein und schraubte den Umsatz auf über 360.000 Euro. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Franchise-Gründer erzielt bei Isotec im ersten Geschäftsjahr 150.000 Euro.

Erfolg im zweiten Anlauf

Ganz so fulminant wie Bobach startete 1976 Albert Gschwendner mit seinem Trierer Teefachgeschäft allerdings nicht. Schon wenige Monate nach der Eröffnung kam das Aus. Ein zweiter Start in Bonn brachte ihm dann doch den erhofften Durchbruch. Zwischen 1977 und 1981 eröffnete er 13 Filialgeschäfte und baute sie 1982 in Franchise-Betriebe um. „Mit dieser Umwandlung kam der Erfolg“, bilanziert der 51-jährige Franchise-Geber.

Mittlerweile ist Tee-Gschwendner mit Franchise-Partnern an 120 Standorten vertreten, die alle über 300 verschiedene lose Teesorten sowie Teezubehör verkaufen. Konsequent baut Albert Gschwendner das Franchise-Konzept weiter aus.

2003 startete das Unternehmen aus Meckenheim bei Bonn Flagship-Stores in Frankfurt und Hamburg. „Hier können sich unsere Kunden auf
rund 250 Quadratmetern in gemütlicher Atmosphäre entspannen und
die verschiedenen Tees verkosten.“ Gschwendners Ziel lautet: Expansion. Insbesondere den Auslandsmarkt hat der Preisträger im Visier. Beispiel USA: „Nach der Testphase von sechs Outlets in Chicago wollen wir mittelfristig 400 Standorte in Amerika aufbauen“, berichtet Gschwendner.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2005, Seite 56, nachlesen.

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