Diverses Die Hartz-Ankläger

Die Hartz-Ankläger

Die Hartz-Ankläger

Eine exklusive Umfrage unter den Chefs der Arbeitsagenturen beweist: Der Start von Hartz IV droht zu einem Desaster zu werden.

„Der Start von Hartz IV wird gelingen“, versichert Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement gebetsmühlenartig auf die am
häufigsten gestellte Frage. Die, die es besser wissen müssen, sind da ganz anderer Meinung: Jeder zweite Chef der regionalen Arbeitsagenturen (früher: Arbeitsämter) zweifelt daran, dass die größte Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik für alle Berechtigten pünktlich zum
1. Januar 2005 startet.

Das würde bedeuten: Tausende Arbeitslose, die Anspruch auf das neue Arbeitslosengeld II (ALG II) haben, gehen erst einmal leer aus. Folge: Nahezu jede Agentur bereitet sich derzeit auf ein Worst-Case-Szenario vor.

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Dies ist das alarmierende Ergebnis einer Exklusiv-Umfrage von impulse unter den Leitern der 180 Arbeitsagenturen in Deutschland. Immerhin 71 Behördenchefs beantworteten den Fragebogen, einige berichteten darüber hinaus in persönlichen
Gesprächen überraschend offen über das Chaos vor Ort.

Fazit: Das Doppelpaket aus Hartz-Reformen und Reorganisation der Arbeitsverwaltung überfordert die Mammutbehörde gewaltig. Dies gesteht inzwischen sogar deren Führungsspitze ein: „Unser
Umbauprozess kommt wegen Hartz IV nicht so schnell voran wie geplant“, sagt Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), im
impulse-Interview.

Die Auswertung der Umfrage unter den Leitern der Arbeitsagenturen auf einen Blick.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2004, Seite 30, nachlesen.

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