Diverses Die klassenlose Gesellschaft

Autohersteller vermischen munter die gängigen Fahrzeugkonzepte. impulse zeigt die spannendsten Auto-Zwitter für Unternehmer.

Als Mercedes 1997 die erste
A-Klasse präsentierte, wurde Manuela Dörr (Foto re.) mit dem neuen Zwergen-Benz nicht recht warm. Dabei ist die Chefin der Firma Modellbau Dörr in Sankt Augustin bei Bonn genau wie ihre beiden Geschwister ein großer Fan der Autos mit dem Stern. Doch die A-Klasse sah eben ungewöhnlich aus, außerdem war sie Dörr nicht praktisch genug.

Ganz anders der neueste Wurf der Stuttgarter Autobauer: Die B-Klasse ist Mini-Van in Mercedes-Optik, praktisches Raumwunder und Edel-Kompakter in einem. „Eine tolle Mischung“, sagt Dörr, „das Auto bietet jede Menge Platz, und man kann sich damit auch beim Kunden sehen lassen.“ Nun will sich die Unternehmerin, zusätzlich zu ihrem Sportcabrio, einen Mercedes B anschaffen.

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Deutsche Mittelständler wie Dörr fahren mit Vollgas in die klassenlose Gesellschaft. Zwar vermischen die Hersteller schon seit geraumer Zeit gängige Fahrzeugtypen ganz nach den Bedürfnissen der gehobenen Kunden zu immer neuen Varianten. Doch jetzt setzen sich Auto-Zwitter wie Mercedes B, Audi Q7 oder Cadillac SRX bei der anspruchsvollen Dienstwagen-Klientel durch – einer der Mega-Trends der IAA 2005, die am 15. September in Frankfurt startet.

„Erfolgreiche Unternehmer sind souverän genug, statt der Limousine einen Crossover zu kaufen“, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des renommierten Centre Automotive
Research in Gelsenkirchen. Und so fahren immer mehr Firmenchefs stolz im Business-Geländewagen, Mini-Van oder Allrad-Coupé bei ihren Kunden vor. „Der Trend wird stark von Mittelständlern und Selbständigen getragen“, sagt Dudenhöffer. „Diese Autos sind für sie wie geschaffen: die ideale Kombination aus Freizeit- und Firmenwagen.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2005, Seite 72, nachlesen.

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