Diverses Die neuen Bullys

Kleintransporter, einst als spartanisch eingerichtete und schwerfällige Ungetüme verschrien, zeigen sich agil, flexibel und sicher wie nie zuvor. Ob Mercedes, VW, Ford, Renault, Iveco oder Fiat, die zusammen etwa 80 Prozent des deutschen Markts ausmachen: Die beliebten Bullys mit rund drei Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sind dank neuer, stärkerer Motoren, mehr Aufb auvarianten und elektronischer Regelsysteme wie im Pkw längst mehr als langweilige Arbeitstiere.

Die leistungsstarken und sparsamen Hochdruck-Direkteinspritzer, vor zwei Jahren bei vielen Herstellern noch als Neuheit verkauft, sind inzwischen Standard. „Diesel-Transporter sind dadurch viel schneller geworden“, sagt Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center of Automotive Research (CAR) in Gelsenkirchen. „Sie laufen heute oft mehr als 160 Stundenkilometer. Unternehmen können ihre Kunden dadurch schneller beliefern als noch vor wenigen Jahren.“

Kehrseite des Motorentrends: Unfälle mit Kleintransportern haben sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Das verkehrstechnische Institut der Deutschen Versicherer hat im letzten Jahr über 600 solcher Crashs untersucht – bei mehr als einem Viertel davon fuhren die Kleintransporter 120 Sachen oder mehr. Die Diskussion um Tempolimits für Bullys ist seither in vollem Gang.

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In der impulse-Ausgabe 09/2004 lesen Sie ab Seite 62 neben dem vollständigen Artikel auch, was die drei Top-Seller deutscher Hersteller leisten und was die wichtigsten Modelle ausländischer Hersteller bieten.

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