Diverses Die richtigen Arbeitsgeräte

Einen Großteil ihrer Arbeit erledigen Firmeninhaber und Unternehmer am Schreibtisch. Die überwiegend sitzende Haltung ist für unseren Bewegungsapparat aber keine optimale Dauerposition. Damit die Belastung möglichst gering bleibt, helfen ein paar nützliche Details, um den Anforderungen unseres Körpers Rechnung zu tragen.

1. Ergonomie

Tastatur.

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Die Auswahl an ergonomisch geformten Tastaturen und Eingabehilfen ist riesig. Hier einige ausgewählte Beispiele, die durch ihre Form und die unterstützende Handballenauflage die Handgelenke unterstützen und damit die ganze Schulterpartie entlasten. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Arbeit am PC mal länger dauert.

„ErgoMedia 700“ von Genius

Die V-förmige Anordnung der Tasten und die umlaufende gummierte Handballenauflage entspannen Handgelenk und Benutzer. Der niedrige Tastenhub schont ebenfalls die Muskulatur von Händen und Fingern. Und die insgesamt 36 Sondertasten und das große Vier-Wege-Scrollrad sorgen für schnelleren Zugriff auf anzuzeigende Inhalte. Ab 39,90 Euro.

Gestengesteuerte Maus „MX Air“ von Logitech

Kabellos und wiederaufladbar in schickem Schwarz kommt die Innovation von Logitech auf den Markt. Mit der patentierten „Freespace-Bewegungssteuerung“ ist die Maus in der Lage, auch übliche Gesten in vom PC verstandene Signale zu übersetzen, etwa einen Lautstärkeregler zu schieben oder mittels eines kurzen Drehs von einem Musiktitel zum nächsten zu springen. Auch soll die Maus absichtliche von unabsichtlichen Gesten unterscheiden können. Und ein mittlerweile übliches Scrollrad entfällt, denn die Oberfläche der Maus ist berührungsempfindlich und nimmt gut gemeinte Streicheleinheiten mit dem Finger auf und übersetzt sie in Scrollbewegungen auf dem Bildschirm. Ab 149,99 Euro.

„Pen Click Maus“ von Ullmann

Neben der Tastatur gilt die wenig beachtete Maus mittlerweile unter Arbeitsmedizinern als ein kleiner Übeltäter. Durch die unnatürliche Handhaltung bei ihrer Bedienung und den dauernden Druck auf den Puls können Erkrankungen hervorgerufen werden. Die „Pen Click Maus“ arbeitet völlig anders. Sie nimmt die Bewegungen eines simulierten Stiftes oder Kugelschreibers auf und übersetzt sie in navigierende Bewegungen auf dem Bildschirm. Der optische Sensor reagiert auf jede Handbewegung und ist sowohl für Rechts- als auch Linkshänder geeignet. Ab 97 Euro.

Wacom-Tablet „Bamboo“

Noch radikaler ist der Weg, den der Hersteller Wacom geht. Hier kann ganz auf Tastatur und Maus verzichtet werden, als Eingabemittel dient ein berührungsempfindliches Pad und ein dazu passender Stift, der wie ein Kugelschreiber aussieht. Während diese Art der Eingabe früher eher eine Domäne von technischen Zeichnern und Kreativen am Bildschirm war, setzt sich der ergonomische Gedanke solcher Eingabe-Tablets immer stärker durch. Beim „Bamboo“-Tablet ist die Oberfläche sogar papierähnlich aufgebaut, ein integrierter Touch-Ring vereinfacht die Bedienung, programmierbare Express-Tasten lassen sich mit häufig verwendeten Befehlen belegen und das Tablet arbeitet mit den gängigen Handschrift-Erkennungsprogrammen zusammen. Damit wird nicht mehr getippt, sondern wieder geschrieben. Ab 88 Euro

2. Einrichtung

Nicht nur die Eingabehilfen sollten den Bedürfnissen der Bewegungsmaschine Mensch Rechnung tragen. Auch das Mobiliar kann helfen, den Alltag im Büro bequemer zu machen. Dabei immer im Blickpunkt ist der direkte Arbeitsplatz, also Schreibtisch und Bürostuhl.

Schreibtisch.

Ein Schreibtisch sollte höhenverstellbar sein, denn auch Menschen sind ganz unterschiedlich gebaut. Zwischen 68 und 72 Zentimeter sollte sich die Arbeitsplatte verstellen lassen. Sitzen Sie aber schon hinter einem edlen Designertisch oder dem uralten Erbstück des Firmengründers, dann können Sie sich vielleicht mit kleinen Erhöhungen unter den Standflächen des Möbelstückes helfen. Sie finden die korrekte Tischhöhe, wenn Sie ihre Unterarme auf den Tisch legen können, ohne die Schultern nach oben zu ziehen. Der Abstand zum Monitor sollte zwischen 60 und 90 Zentimetern liegen. Und wenn die Augenhöhe dann beim geraden Sitzen knapp oberhalb des Monitorrandes liegt, dann ist auch der Monitor richtig auf Ihre Körpergröße eingestellt.

Leuwico Grado – zum in die Luft gehen

Der deutsche Hersteller Leuwico hat sich auf ein System spezialisiert, das sich mittels Motorkraft vom normalen Schreibtisch zum Stehpult entwickelt kann. Die Arbeitsplatte fährt sanft nach oben und macht damit einen Positionswechsel möglich, etwa für kurze Besprechungen oder die Lektüre von Zeitung oder ähnlichem. Ein ideales System für einen ergonomisch durchdachten Arbeitsplatz, denn das Stehen ist genau die körperliche Abwechslung, die ein Büroalltag braucht.

Bürostuhl.

Ergonomisches Sitzen ist nicht starr, sondern dynamisch. Daher sollte die Lehne beweglich sein, aber auch Widerstand bieten. Je schwerer, desto besser ist ein guter Bürostuhl. 15 Kilo sollten es mindestens sein. Für die richtige Sitzhöhe gilt: Der Abstand zwischen Kniekehle und Boden minus 3 Zentimeter, gemessen bei einer Beugung von 90 Grad und Absätze mitgerechnet. Die Verstellbarkeit der Höhe sollte zwischen 42 bis 55 Zentimetern liegen. Die Sitzfläche sollte rund 40 mal 40 Zentimeter groß sein. Ganz wichtig ist die abgerundete Vorderkante, denn sonst drückt eine harte und scharfe Kante Nerven und Blutbahnen ab. Gut ist es, wenn die Sitzfläche muldenartig eingewölbt ist. Die Armlehnen sollten, wenn vorhanden, höhenverstellbar sein.

Swopper – HighTech trifft Ergonomie

Ein aus ergonomischer Sicht nahezu ideales Sitzmöbel ist der Swopper, den es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Ausstattungen gibt. Allen gemein ist, dass sie die Funktionalität eines Sitzballs vereinen mit der Bequemlichkeit des normalen Bürostuhls. Das gezeigte Modell kostet 769 Euro

HAG – Der Skandinavier

HAG wurde in Norwegen gegründet und hat sich dem Bau ergonomischer und hochwertiger Bürostühle verschrieben. Der H09 ist der preisgekrönte Chefsessel der Skandinavier. Es gibt ihn in vier verschiedenen Variationen, hier dem Modell „Inspiration“. Allen gemein ist ihr Hang zum Kippeln. Und das ganz ungefährlich, denn die Sitzfläche und die Rückenlehne lassen Bewegung auf dem Stuhl zu und gehen mit. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für „dynamisches Sitzen“, eine wichtige Anforderung an gesundes Sitzen. Ab 1.389 Euro.

Moizi 18 – Holz und Leder

Das Motto von Moizi lautet „Möbel die bewegen“. Das Motto ist Programm, denn dank ausgefeilter Ergonomie und Mechanik fördern die Stühle den natürlichen Drang des Körpers nach Bewegung. Der Moizi 18 hat eine ausgeklügelte Neigungsmechanik, die es erlaubt, auch die Sitzfläche mitkippeln zu lassen. Natürlich ist er höhenverstellbar, aber zusätzlich ist es möglich, die Stütze der unteren Wirbelsäule, die Lordosenstütze, verschieden einzustellen. Die Mechanik ist auf unterschiedliches Körpergewicht einstellbar. Ab 619 Euro.

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