Diverses Die Umsatzsteuer-Fallen

Seit Mai 2004 gelten in den zehn neuen EU-Mitgliedsländern in Ost- und Südosteuropa die komplizierten Regeln des EU-Umsatzsteuerrechts. Dazu zählen zum Beispiel Grenzwerte für Lieferungen an bestimmte Kunden sowie spezielle Anforderungen für "ordnungsgemäße" Rechnungen.

Um Chaos zu vermeiden, hat Finanzminister Hans Eichel eine Übergangsfrist eingeräumt. Doch seit dem 1. August 2004 gilt’s. „Wer Fehler macht, zahlt drauf“, warnt Michael Hundebeck, Umsatzsteuerexperte bei Haarmann Hemmelrath & Partner in Frankfurt.

In vielen Finanzbuchhaltungen ist deshalb jetzt Umdenken angesagt: Verkäufe an Firmen in den neuen Beitrittsländern sind keine Exporte mehr (die waren immer umsatzsteuerfrei), sondern „innergemeinschaftliche Lieferungen“. Das bedeutet beispielsweise, dass nach Polen nur umsatzsteuerfrei geliefert werden darf, wenn die ID-Nummer des Kunden bekannt ist. Der polnische Betrieb zahlt vor Ort die polnische Umsatzsteuer („Erwerbsteuer“) und setzt denselben Betrag als Vorsteuer ab.

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Den kompletten Artikel zu den Umsatzsteuer-Fallen und zahlreiche Tipps können Sie in der impulse-Ausgabe 08/2004, Seite 86, nachlesen.

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