Diverses Die unbekannten Größen

Sie sind beide Westfalen, beide Jahrgang 41, und übernehmen beide im Januar zwei der wichtigsten Positionen in den Verbänden der Wirtschaft: Jürgen Thumann als Präsident des Bundesverbands der Industrie (BDI, Foto) und Otto Kentzler als Chef des Zentralverbands des Handwerks (ZDH).

Ihre wichtigste Gemeinsamkeit: Beide sind – trotz ihrer Verpflichtungen als Verbandspolitiker
– aktive Unternehmer, die nach wie vor die Linie ihrer mittelständischen Firmen bestimmen.

Reform der Mitbestimmung, flexiblere Arbeitszeiten, mehr Eigeninitiative: Die Positionen von Vorgänger Michael Rogowski sind auch die von Jürgen Thumann. Insofern steht er für
Kontinuität.

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Neu indes ist, dass mit dem gebürtigen Schwelmer erstmals wieder seit Tyll Necker ein Eigentümer-Unternehmer BDI-Boss ist. Der mit seinen 2000 Mitarbeitern Batteriehülsen, Aerosoldosen und Sitzschienen für Batteriehersteller, Pharma- und Automobilbranche produziert.

Was er in Berlin für Unternehmer erreichen will? Thumanns Antwort: etwa die steuerliche Gleichstellung von Personengesellschaften.
Oder die gesetzliche Grundlage für betriebliche Bündnisse vor Ort. Eine Industriepolitik, wie sie Schröder und Chirac mit der Schaffung eines Werftenverbunds fordern, liegt ihm fern:
„Die Gründung europäischer Champions aus Konzernen mehrerer Länder kann man nicht anordnen.“

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2005, Seite 38, nachlesen.

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